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30.06.2010

Fribourg und sein Chaos

Nun ist es also soweit, ab dem 12 Juli wird das Zentrum von Fribourg nur noch in eine Richtung befahrbar sein für den Privatverkehr. Die Busse verkehren aber weiterhin in beiden Richtungen. Das Ziel des Ganzen soll sein dass die Leute vermehrt die öffentlichen Verkehrsmittel benützen. Wers glaubt wird selig.Lieber steht der Fribourger Bürger morgens eine halbe Stunde früher auf, nimmt einen weiteren Arbeitsweg in Kauf, als er auf sein geliebtes Auto verzichtet.
Durch die Schaffung sogenannter Begegnugszonen wird leider auch der öffentliche Verkehr gebremst und weil bei uns die Velofahrer auch die Busspuren benützen dürfen, und dies möglichst in der Mitte ist ein Chaos vorpprogrammiert.
Am schlimmsten ist es in der Unterstadt wo mit allen Mitteln verhindert werden will dass die Automobilisten sie als Schleichweg benützen. Da hat man Verengungen, Poller,Fahrbahnerhöhnungen und Begegnungszonen eingerichtet.
Nun den Fahrplan zu den Stosszeiten kann man in Fribourg getrost vergessen. Man ist dann da wenn man da ist. Irgendwann!!!

02.06.2010

Des Rätsels Lösung

Vor einiger Zeit wurde ich Zeuge wie die Statue des heiligen Petrus Canisius in der Grand Rue verschwand und für einige Wochen einer seltsamen Dame Platz machte. Sehr schnell erkannte ich dass es sich um eine Art Ferienvertretung handeln musste. Auf der Homepage von Anyma bin ich nun auf die Urheber dieser Aktion gestossen. Dies möchte ich euch nicht vorenthalten.




12.01.2010

Rein in den Alltag

Da sitze ich nun wieder mal und habe Feierabend. Das neue Jahr ist nun nicht mehr so neu und ich wollte eigentlich schon lange wieder mal was bloggen. Doch manchmal reicht eben die Zeit nicht und so muss der Feierabend herhalten. Ich stelle gerade fest dass das Wort Feierabend eines meiner meistbenutzten Wörter ist.
Also der heutige Tag war geprägt von der Linie 6 und 4. Die Linie 6 verläuft von der sogenannten Banlieu Fribourgs ,dem Schönberg über das Zentrum zum Kanonsspital. Dazu muss gesagt sein dass ich seit zwanzig Jahren in dieser "Banlieu" lebe, und dies ganz gut. Ja es gefällt mir da so gut dass ich hier vor zwei Jahren eine Wohnung gekauft habe. Dies nur so zu den Vorurteilen. In diesem Quartier leben über zweihundert verschiedene Nationen und ich finde dies sehr interessant.
Die Linie vier geht vom Bahnhof in die Altstadt hinunter, meinem Lieblingsquartier. Hier ist das Busfahren noch ein echtes Abenteuer obohl wir da nur mit Midibussen fahren.Beim Kreuzen mit anderen Fahrzeugen gehts hier oft nur um Centimeter. Da unten kann man eigenntlich nicht von Stadt sprechen, eher von einem Dorf, obwohl vom vom vielgerühmten Geist dieses Quartiers viel verloren gegangen ist. Die meisten Einwohner hier unten sind Studenten. Viele bleiben da für ihr ganzes Leben hängen.
Ich habe nie gezählt wieviele male ich über die beiden Steinbrücken und die alte Holzbrücke gefahren bin. Vermutlich tausende mal.
So, und nun mache ich mich auf den Heimweg, da muss ich auch wieder über eine Brücke, nähmlich die Zähringerbrücke, der bis jetzt grössten unserer Stadt. Ab 2012 / 13 kommt dann eine dazu die noch grösser ist, die Poyabrücke. ich lebe eben in einer Brückenstadt.

02.08.2008

Kein Feuerwerk für die Fribourger

Verloren und fast ein wenig traurig standen die Leute an der Brüstung der Pont Zähringen und schauten vergebens in den Nachthimmel. Doch da war nichts zu machen. Es gab kein Feuerwerk. Wegen Sparmassnahmen war es kurzerhand gestrichen worden. Entäuschte und zum Teil auch wütende Reaktionen waren die Antwort.

21.04.2008

Ein weiteres Beispiel aus unserer Trümmerstadt

Wenn wir witer Richtung Altstadt fahren stossen wir nach hundert Metern wieder auf ein zerfallenes Gebäude. Hier handelt es sich um eine ehemalige Fabrik.

Und manchmal stösst man auch auf Sachen die einem zum Denken anregen.

20.04.2008

Das geschriebene Wort auf dem alten Haus

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Text der im Bild eingefügt wurde, ist in Wirklichkeit auf die Fassade dieses Hauses aufgemalt. Vor ein paar Jahren hat dieses Werk eine Künstlerin für das Bollwerkfestival geschaffen. Dieses leerstehende Haus steht gleich gegenüber der alten Garage an der Route Neuve in einer Haarnadelkurve a la Monaco.

Die andere Seite sieht dann so aus und beherbergt auch einen interessanten Text der einem zum Nachdenken bringt. Beim Vorbeifahren mit dem Bus sehe ich diese Zeilen viele Male am Tag.
Und ich kann mich der Faszination ihrer Aussage bis heute nicht entziehen.

01.04.2008

George in Fribourg ??

Also den kann mir keiner aufbinden. Die Freiburger Nachrichten und die La Liberté hatten heute angekündigt dass George Clooney nach Fribourg kommen werde. Also der ist komplett in die Hose gegangen. Der roch zu sehr nach April "poisson" Netter Veruch!
Eine Ansammlung der besten Aprilscherze findet man hier auf der Netzzeitung oder hier

Der bekannteste Aprilscherz ist wohl der von der Spaghettieernte in der Schweiz.

19.02.2008

Da gibt sich einer noch richtig Mühe

Diesen Musikanten habe ich heute bei uns in der Fussgängerzone gesehen. Da habe ich schon nur für das Rumschleppen des Pianos das Portemonaie gezückt. Und abgesehen davon hat er auch noch sehr gut gespielt.Das hob sich mal wohltuhend von dem üblichen Gedudel ab dass man sonst an jeder Strassenecke hört.

05.02.2008

Schon wieder vorbei.

Es ist Carneval bei uns in Fribourg, oder besser gesagt, es war. Ich war dieses Jahr wie so manches vorherige Jahr nicht dabei. Je älter ich werde umso weniger kann ich mich dafür erwärmen. Was aber nicht heisst dass ich die Fasnacht nicht mag.
Die Spuren des närrischen Treibens sind überall zu sehen. Die eintönigen Muster auf den Sitzen in unseren Bussen werden plötzlich bunt. Beim Betrachten kann man auf die jeweiligen Trends schliessen. Dieses Jahr hat es auch silberne und schwarze dabei. An den Strassenrändern dominieren vorallem die rosaroten, wobei man hier nur mehr von einem rosa Brei reden kann. Der klebt ziemlich hartnäckig am Boden. Verzweifelt fahren die Gemeindearbeiter mit ihren Wischmaschinen hin und her als ob es gelte auch das letzte Konfetti vom Asphalt zu kratzen. Eifrige Hauswarte spritzen ganze Fassaden sauber mit tausenden Litern Trinkwasser. An den Billettautomaten sieht man hin und wieder weisse Büschel. Da hatte wohl einer den Automaten mit Rasierschaum eingeschäumt.
Aber in ein paar Tagen ist auch diese Fasnacht Vergangenheit. Und auch die bunten Punkte auf den Sitzen verschwinden langsam. Nur der rosa Brei wird mich noch ein paar Wochen durch die Strassen begleiten.

20.11.2007

Wenn Häuser einfach so verschwinden










Vor ein paar Tagen war dieser Flügel noch da, jetzt ist er einfach weg. Hier sollen mal Wohnungen entstehen. Der Rest dieses ehemaligen Mädcheninternats bleibt bestehen und wird renoviert. Seit einigen Jahren serbelte dieses ehemals stolze Haus dahin. Zuletzt waren darin Asylanten untergebracht Im Moment werden in Fribourg so ganze Quartiere abrasiert um Neubauten Platz zu machen. Eigentlich schade denn so verschwindet ein grosser Teil unserer Vergangenheit unwiderruflich.
Wenn ich dazu komme versuche ich immer ein Bild zu machen damit ich wenigstens eine kleine Erinnerung davon behalte.

25.09.2007

Und schon schlafen alle wieder, nur ich noch nicht

So, auch diesen Nachtdienst hätten wir hinter uns und schon bald bin ich in der Falle. (Bett). Wer wissen will wie es Nachts in Fribourg aussieht kann hier eine Webcam anschauen. Tagsüber zeigt sie eine wunderbare Aussicht über die Altstadt.
Heute Abend habe ich mal wieder ein schönes Sujet verpasst weil ich mein Handy nicht dabei hatte um ein Bild zu machen. Die Statue des Pére Girard war mit einem Benneton Sportdress des Basketballclubs Fribourg Olympic bekleidet. Vermutlich haben sie wieder einen Sieg zu feiern.
Der gute alte Pére Girard muss letzthin für allerlei Unfug herhalten.

05.08.2007

Helden im Dienst unserer Stadt ( Teil 2 )


Heute: Die Fehlbesetzung
In der heutigen Folge Helden unserer Stadt versuchen Gspängschtli und Chäferli die Leute davon zu überzeugen dass sie nicht zu Nachtschlafender Zeit ihr Glas in die Mulde werfen. Doch bei der Rollenbesetzung ist wohl etwas schief gegangen, oder kennt ihr etwa Gespenster die nachts schlafen. Normalerweise würde ja Gspängschtli Chäferli am Schlafen hindern. Vielleicht nimmt deshalb niemand diesen Hinweis ernst. Frisch fröhlich wirft Herr Kotz seine Flaschen die er aus dem Merz nimmt um Mitternacht in den Behälter. Gküdermen ist wohl im Bett.

31.07.2007

Helden im Dienst unserer Stadt


Man muss ja wissen was wohin gehört und wie man es richtig macht. Und da hat unsere Stadt sich eine echte Heldentruppe geholt. Es sind dies Chäferli und Gschpänschtli. Die beiden bringen uns auf ihre Art bei die Wertstoffe richtig zu entsorgen. Leider hat es immer einige Unbelehrbar die sich nicht daran halten. Und in solchen Fällen wird dann Gküderman auf die Piste geschickt.
Da, wo Chäferli und Gspängschtli nichts mehr ausrichten können, weiss Gküderman mit seinem messerscharfen Zeigefinger jeden Sau Godi in die Schranken. Jetzt herscht in unserer Stadt wieder ruhe und Frieden dank Gküderman, Gspängschtli und Chäferli.

18.06.2007

Die Zähmung des Ehemannes



Da wird wohl manchem Ehemann oder frisch verliebten ganz komisch beim Vorbeigehen unter dieser Tafel in der Hochzeitergasse in Fribourg. Diese Tafel wurde anlässlich des eidgenösischen Schützenfestes 1934 in Fribourg montiert.

28.05.2007

Die Tee und Lottotanten in Fribourg


Es war wirklich nicht viel los gestern Abend, und ich war auch wirklich froh als endlich Feierabend war. Was mache ich bloss falsch dieses Jahr? Jedes mal
wenn ich ein leichtes sommerliches Tenue anziehe, sprich kurze Aermel wird es kalt und regnet was das Zeug hält. Heute am Pfingstmontag erwartet mich wieder ein handelsüblicher Arbeitstag mit dem Unterschied dass es keine Rush Hour gibt, sondern gegen 16 Uhr eine sogenannte Tea Room Hour. Da haben nähmlich die Welschen ihre Promenade fertig und fahren zu Kaffee und Kuchen. Danach werden alle grand mamans und grandpapas wieder dort versorgt wo man sie geholt hat. Und diejenigen welche nicht abgeholt wurden fahren halt mit dem Trolley heim. So heissen bei uns die Busse, ob sie jetzt elektrisch fahren oder nicht. Die meisten kennen den Unterschied gar nicht.Abends, gegen halb acht kommen sie dann in Gruppen wieder und stürmen den Bus Richtung St. Leonard, die Lottospielerinnen. Wenn dann endlich alle drinn sind kanns dann meistens mit Verspätung losgehen. Das umgekehrte Prozedere passiert dann nochmals gegen elf, allerdings in umgekehrter Richtung.

15.05.2007

Alles neu macht der Mai (Teil 2)

Fränzi ist wieder da!

Fränzi die kleine Frauenskultur in der Rue de Romont hat schon manches erlebt. Schon zweimal wurde sie ein Opfer von Vandalen. Sie wurde einfach zu Boden gerissen. Viele Leute waren damals entsetzt. Zum Glück kehrt Fränzi zum 850 Jahr Jubiläum zurück an ihren Platz.Fränzi, den Namen habe ich ihr gegeben. Ich hoffe dass sie diesmal mehr Glück.

28.04.2007

Freitagschaos nach dem Zahltag

Es ist immer dasselbe wenn Zahltag ist. Zu hunderten strömen die meist Jugendlichen Stadtbewohner durch die Strassen und suchen Action und Fun. Meist in kleineren oder grösseren Banden ziehen sie durch die Stadt. So nach 21 Uhr sieht man dann in der Innenstadt auf den Bänken der Haltestellen die ersten Alkoholleichen rumliegen. Kotzlachen zeugen da und dort von der Zecherei bis zum Umfallen. Ab und zu wird einer oder eine dieser Leute von der Ambulance abgeholt. Die Polizei sieht man wenig bis gar nicht. die machen lieber Verkehrskontrollen, das bringt mehr Geld ein. Und in den Bussen ist zu diesem Zeitpunkt schon alles zugemüllt. Aufräumen bringt da nicht mehr viel weils ja gleich wieder so aussieht. Und jemanden zurechtweisen grenzt schon fast an Selbstmord. Oder was willst du machen gegen eine Horde von ca zwanzig halwüchsigen Betrunkenen die lautstark den Hitlergruss skandieren und schreiend und brüllend auf den sitzen rumtanzen. Da fährt man einfach nur sein Programm ab. Einige Kollegen von mir , die haben richtig Angst Nachtdienst an einem Wochenende zu machen. Ich selbst sage mir, an dem Tag an dem ich Angst habe diese Arbeit zu machen höre ich auf damit. Und glücklicherweise ist mir bis jetzt auch nichts passiert. Man kann aber dass Verhalten solcher Leute auch steuern indem man nicht auch aggressiv wird. Vor ein paar Jahren hatten wir in unserer Firma deshalb auch einen Psychologie Kurs zu dem Thema. Es hat zwar schon was gebracht, doch es gibt immer wieder Fälle wo alles nichts nützt.Es gibt Leute die suchen richtig Streit und dann wirds heiss. Wenn dich einer in der Führerkabine angreift bist du eingeklemmt und kannst dich nicht wehren. Wir haben zwar einen Notknopf wo wir einen Alarm auslösen können,doch bis der Sicherheitsdienst da ist können Minuten vergehen.Und da kann manches passieren. Zum Glück haben wir keine Kassen mehr in den Bussen, dies ist auch ein Risiko weniger. Wie gesagt, ich nehms locker und studier da nicht soviel rum. Ich nehms einfach wie es kommt.

21.04.2007

Ein Besuch in Hogwarts oder fast


Link: sevenload.com
Heute morgen haben meine Frau und ich,uns in das College St. Michel begeben, um die Schule unseres Sohnes zu besuchen.Da sieht es fast so aus wie in Hogwarts bei Harry Potter. Bei dieser Gelegenheit konnte man das ganze Gebäude besichtigen. Da konnte ich es nicht widerstehen mal aufs Dach des Aulagebäudes zu steigen, wo man eigentlich sonst nicht hinauf kann. Dort hat man eine grandiose Aussicht über die Stadt.Da ist dann dieses kleine Filmchen entstanden. Viel Vergnügen.

06.04.2007

Ein Bergdrama übers Wochenende

Ich bin vor einigen Tagen wieder mal auf ein wirklich packendes Buch gestossen.In meiner Lieblingsbuchhandlung Lindwurm habe ich einen neuen Schriftsteller entdeckt. Ganz durch Zufall stiess ich auf ein Bergdrama von Urs Augstburger "Schattenwand" und wusste dass ich hier ein besonderes Buch gefunden hatte. Ich habe die Geschichte in fast einem Zug durchgelesen, so gefesselt hat es mich und am Schluss musste ich doch fast eine kleine Träne verdrücken.
Die Geschichte handelt von Severin Somm der unverhofft ein Haus in Gspona (Wallis) erbt. Doch mit dem Haus erbt er auch eine Mitbewohnerin, die Lucrezia die dort lebenslanges Wohnrecht hat. Er entdeckt in seinem Haus einen zugemauerten Raum, in dem sich geheimnissvolle Zeichnungen und verschiedene Truhen befinden.
Während Severin sich langsam der Lucrecia nähert entdeckt er nach und nach ein Geheimnis eines Dramas welches sich vor fünfzig Jahren abspielte. Doch dann beginnt der Berg zu beben.
Obwohl die Geschichte in den Schweizer Alpen spielt wirkt sie nie kitschig oder sentimental. Die Handlung packt einem von Anfang an und lässt einem bis zum Schluss nicht mehr los.

29.03.2007

Jodeln fürs Fernsehen


Heute Abend hatte ich einen Auftritt für Tele Bärn mit unserem Jodlerclub wo ich mitsinge. Am Montag ist das ganze dann auf Tele Bärn um 19Uhr 30 in der Musigstubete zu sehen.