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20.12.2008

Der stille Feierabend

Ganz im Kontrast zu meiner heutigen Arbeit habe ich auf dem Heimweg durch die Lausannergasse diese Lichterkette gesehen.Das ist eine Aktion der Caritas. An 150 Orten in der ganzen Schweiz wurden heute um 16 Uhr 100 000 Kerzen angezündet. Auch ich habe mir eine Kerze gekauft und sie dazu gestellt.Mit solchen stillen Aktionen kann man die Menschen mehr zum nachdenken bringen als mit Werbung.

10.12.2008

Der Lügner von Bern

Wie hat er doch gesagt, "Ich stehe nicht zur Vrfügung" und jetzt ist er trotzdem drin. Da hat wohl der Obergrummel gesprochen. Dem wird er jetzt auch brav die Dossiers zeigen.

15.10.2008

Armut gibts alle Tage, nicht nur heute

Auf meiner Arbeit als Busfahrer sehe ich täglich Armut in jeder Form.Ob als Obdachloser, Drogenabhängiger oder alte und alleinstehende Leute. Und jeder versucht auf eine andere Weise seine Armut zu verbergen.Da ist zum Beispiel das ältere Ehepaar welches Essensreste aus dem Abfallkübeln nimmt. Oder die gepflegte Frau welche in öffentlichen Toiletten übernachtet. Ich kenne sogar einen älteren Obdachlosen der sich tagsüber in der Kantonsbibliothek aufhält damit er nicht draussen sein muss.
Es gibt auch Leute denen man die Armut überhaupt nicht ansieht, so perfekt vestecken sie alles.Viele gehen aus Scham oder Stolz nicht aufs Sozialamt und müssen mit wenig Geld durch den Monat kommen.
Vor ein paar Jahren habe ich einer alten Frau die Essensreste aus dem Abfall nahm zu Essen angeboten.Entsetzt sah sie mich an und lief davon ohne etwas anzunehemn.
In Wikipedia steht folgendes über Armut:

[1] ein Fehlen von materiellen Mitteln, ein Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das einem gewissen Minimalstandard entspricht
[2] das Fehlen von Fähigkeiten, Fertigkeiten, geistige Armut
[3] veraltend, auch n: die Gesamtheit armer Menschen

Weiss ich eigentlich was Armut ist? Manchmal ertappe ich mich wie ich beginne abschätzig über Randständige zu denken, dies ist leider das Resultat der täglichen Routine und der Beeinflussung durch das Umfeld.Doch dies soll keine Entschuldigung sein. Armut ist leider alltäglich und überall sichtbar wenn man sie nur sehen will. Dies stumpft ab.Deshalb werden in den Medien auch immer mehr und brutalere Bilder über Armut in der dritten Welt gezeigt um die Leute zum Spenden zu bewegen.
Wenn man sieht wieviele Milliarden jezt gerade auf der ganzen Welt in die Banken gepumpt werden um dieses brüchige Sysem zu stützen ist es gerade lachhaft welche Beträge zur Bekämpfung der Armut eingesetzt werden.
Aber eben ich kann ja gut reden mit meinem fetten Bauch.Ich gebs ja zu, auch ich tuhe zu wenig. Ich könnte mehr machen.

02.09.2008

Der Alltag hat mich wieder

Mit voller Wucht tauche ich wieder ein in meinen stressigen Arbeitsalltag. Ganz schnell verflüchtigen sich die letzten Ferienerinnerungen und werden ersetzt durch den wie immer während der Arbeit durch den Kopf gehenden Fahrplan. Ich habe den Eindruck dass es jedes Jahr schlimmer wird, oder ist dies nur weil ich älter werde?
Jedenfalls merke ich dass ich in den letzten Jahren immer mehr Zeit brauchte um mich zu erholen.
Nun ja, nach zweiundzwanzig Jahren Busfahren stellen sich halt dann und wann Ermüdungserscheinungen ein. Da ist auch immer der permanente Druck keine Fehler zu machen, oder nichts zu vergessen. Als Busfahrer ist man im Unternehmen in der untersten Hiarchiestufe und wird auch dementsprechend überwacht.Und mit den heutigen technischen Möglichkeiten,(Fahrplancomputer, Funkverbindung, GPS Ortung ) kann man nichts aber auch gar nichts verbergen.Auch eine vergessene Unterschrift am Morgen im Fartenbuch wird sofort schriftlich bemängelt und dem Fehlbaren in den Spind geworfen. Aber was solls, das Leben geht weiter und solche Sachen gibts überall und man muss einfach lernen darüber zu stehen.Und wie wir ja alle wissen ist niemand perfekt und fehlerfrei, auch mein Chef nicht.

31.03.2008

Wie gewonnen so zeronnen

Es ist jedesmal das gleiche. Da freust du dich über den Zahltag und am nächsten Tag kannst du zusehen wie die Kohle im Banken und Kontennirvana verschwindet. Zerronnen wie Sand zwischen den Fingern. Und jedesmal tröstet man sich ja damit dass man keine Schulden hat und es einem ja sonst so gut geht. Nun, seit diesem Jahr stimmt dass nicht mehr ganz, denn da ist jetzt ja die Hypothek, und die will auch immer fleissig gefüttert werden.
Aber eben es ist schon so, sonst geht es mir eigentlich gut. Wenn ich daran denke was ich so alles habe, Auto, Motorrad Fernseher, Pc usw. Wenn ich sehe dass für viele Menschen auf der Welt das alles Luxusgüter sind kriege ich schon fast ein schlechtes Gewissen. Also, ich bemühe mich nicht immer aber immer öfter mit dem zufrieden zu sein was ich habe. Dies ist wirklich nicht immer einfach. Besonders wenn der Nachbar spöttisch fragt wann man dann ein neues Auto kaufen will.

26.12.2007

Schauen wir hin!


Link: sevenload.com
Auch ich schau manchmal weg und hab dann ein schlechtes Gewissen und dabei wäre es vielleicht wichtig einfach mal zuzuhören was der andere überhaupt zu sagen hat.

16.12.2007

Wie doch die Zeit vergeht

Ein paar Tage nicht am Pc und schon setzt der Blog Spinnfäden an. Und nicht nur der, auch mein Podcast schreit nach neuen Dateien. Da sollte in den nächste Wochen auch was passieren.
Sogar mit meinen abbonnierten Podcasts bin ich im Rückstand beim hören. Doch für die nächste Zeit habe ich mir viel vorgenommen. Sind das etwa schon die Neujahrsvorsätze? Nein, denn solche mache ich grundsätzlich nicht.
Im Moment versuche ich mich fast krampfhaft in Adventsstimmung zu versetzten. Dieses Jahr will mir dies einfach nicht gelingen. Der ganze Rummel der letzten Zeit war wohl etwas zu viel. Ich muss halt einfach etwas zur Ruhe kommen. Das kann ich mit meinem Job im Moment aber vergessen. viele Leute die den Bus benutzen kennen sich nicht aus und man muss die einfachsten Dinge erklären. Ich werde wohl nie verstehen wie jemand die komplizierteste Menuführung seines Handys versteht, aber beim Billetautomaten an der Haltestelle völlig hilflos ist. Je näher Weihnachten rückt umso schlimmer gehts auch auf der Strasse zu und her. Viele Leute fahren in die Stadt um einzukaufen. viele davon ohne Verkehrserfahrung in der Stadt. Überfüllte Strassen und Kaufhäuser sind das Resultat. Nicht zu übersehender Weihnachtsschmuck lauert an jeder Ecke mit einer schleimig grün roten Botschaft KAUFT! KAUFT¨!
Da waren doch die Bundesratwahlen von dieserWoche eine willkommene Abwechslung zu diesem Massenkaufrausch. Doch ich will jetzt das nicht auch noch durchkauen. Blocher ist weg und das ist gut.

25.11.2007

Samstag Nacht Wahnsinn

Möglichst schnell besoffen sein ist die Devise. Spätens am 21 Uhr sieht es in jeder Schweizer Stadt gleich aus.In den Bussen, am Strassenrand, oder an den Bushaltestellen liegen leere Flaschen herum. Und meistens von der härteren Sorte. Spuren von wildem sinnlosen Besäufnis.
Dieses Bild kann man in den lezten Jahren immer öfters sehen. Die dazu gehörenden Alkoholleichen auch. Darunter immer mehr Mädchen.Das Erschreckende ist dabei, dass man sich einfach daran gewöhnt solche Bilder zu sehen. Solche alkoholisierten Jugendlichen stellen auch für uns Busfahrer mittlerweile ein echtes Problem dar. Es hat Kollegen von mir, die Angst haben an den Wochenenden einen Nachtdienst zu fahren. Ich selber habe eigentlich keine Angst, aber Respekt. Wenn eine alkoholisierte Bande von etwa fünfzehn Jugendlichen im Bus randaliert und grölt halte ich mich auch zurück. Was kann ich den da ausrichten? Nichts. Hilfe kann man von niemanden erwarten. Da fährt man einfach sein Programm ab und voilà. In der engen Führerkabine bist du so gut wie wehrlos. Und bis die über Notruf avisierte Bahnpolizei da ist sind längst alle weg.

22.09.2007

Lyrik darf auch lustig sein

Vielleicht sieht es ja wirklich so aus , das Weltende, derweil hoffen wir immer davon zu kommen.

15.09.2007

Bloggerleere

In den letzten Tagen ist mir einfach nichts mehr eingefallen. Das kommt bei mir ab und zu vor. Und ich will meinen Blog nicht einfach mit Müll füllen. Dies habe ich in der letzten Zeit viel zu oft getan. Die Verlockung ist halt manchmal zu gross einfach da und dort ein Video einzubinden.
Manchmal muss man zurück zu seinen Wurzeln damit es wieder aufwärts geht. Leider lasse ich mich zu oft treiben in den Weiten des Netzes und immer auf der Suche nach neuen Web 2.0 Gadgets oder ähnlichem. Da verliere ich dann jeweils den Blick für das was um mich herum geschieht.
Beim Schreiben dieser Zeilen höre ich mir gerade ein Hörspiel von Edgar Allan Poe an. Das sollte ich wieder öfter tun damit meine Fantasie angeregt wird. Ich bin richtig angefressen von Hörspielen. Den da spielt sich der Film im Kopf ab und bleibt viel länger haften. Filme hingegen sind bei mir schon nach einigen Tagen vergessen.

02.07.2007

Ferien und doch nicht

Drei Wochen Ferien und heute ist der erste Tag. Eigentlich wollte ich diese Woche noch ein paar Ausflüge machen. Doch wenn ich so durch die Woche schaue, glaube ich in Arbeit zu ertrinken. Da verfliegt alle Ferienstimmung in Sekundenschnelle. Jetzt rächt sich auch bitter dass ich einige wichtige Sachen einfach wochenlang vor mir hergeschoben habe. Vor allem das Jäten um den Block herum. Durch die feuchte Witterung ist ein wahrer Urwald entstanden der gerodet sein will. Und auch andere Termine poppen während der Woche auf und fressen wertvolle Zeit. Und die zweite Woche ist dann Vollstress in der Lagerküche meines Sohnes. Bleibt wohl nur die Hoffnung auf die letzte Woche zu setzen. Mal sehen. Ich bin echt nicht gut drauf.

09.06.2007

Alles ist gut so wie es ist


Link: sevenload.com
Manchmal sollte man einfach alles so sein lassen wie es ist und es ist eigentlich immer gut wie es ist. Alles ist so wie es sein soll.

03.06.2007

Eine aufrüttelnde Art


Gestern Abend habe ich in der Fusgängezone Fribourgs dieses Bild von einem in Beton eingegossenem Rollstuhl gemacht. Auf diese Art die Schwierikeiten einer Behinderung darzustellen finde ich sehr gut. Man muss die Leute wirklich aufrütteln damit sie die Problematik verstehen. Viele Menschen
denken immer noch dass eine Behinderung nur anderen passiert.

01.06.2007

So , es geht weiter!

Ich habe mal kurz einen Tag ausgesetzt und hatte das Gefühl als sei ich lange weg gewesen. Und jetzt will ich da weitermachen wo ich aufgehört habe. Aber, wo habe ich denn aufgehört? Ich weiss es nicht mehr. Also mache ich einfach irgendwo weiter. Eigentlich sollte ich schon lange wieder in de Falle sein, doch eben immer kommt was dazwischen. Ich habe halt noch hier und da ein wenig gestöbert.
Gestern und heute war ich auch vermehrt wieder zu Fuss unterwegs, genauso wie es sein sollte. Ich will dies auch in der nächsten Zeit beibehalten. es ist halt doch schöner als immer vor der Kiste.

16.05.2007

So ist es

Da habe ich mal einen gefunden der Klartext spricht. Der Präsident unserer Gewerkschaft weiss wovon er spricht. Es ist wirklich nicht immer leicht, aber was solls. Ein ewiger Kampf um Minuten. Vorallem in den Stosszeiten ist es am Schlimmsten. Und heute vor einem Sonntag noch einmal mehr.

07.05.2007

Ruhig blogen und ein Glas Wein trinken

Nachdem ich wieder mal den Keller wo meine Kiste steht richtig aufgeräumt habe,genehmige ich mir hier ein Glas Wein und hänge so meinen Gedanken nach. Eigentlich wollte ich doch ausgehen, doch ich lasse es wohl für heute. Ich gebe dem Winampplayer den Befehl einen Ordner Podsave Musik abzuspielen und gebe mich ganz dem Schreiben hier hin.
Dann kommen manchmal eigenartige Gedanken hoch. Wieso bloge ich eigentlich? Du hast ja nie oder fast nie einen Kommentar und trotzdem schreibe ich fast jeden Tag was rein. Irgendwer wird das wohl schon lesen denke ich. Vielleicht liegt es daran weil ich nie Trackbacks oder ähnliches mache. Da habe ich immer das Gefühl als würde ich damit andere belästigen. Ich bin halt eher ein introvertierter Mensch und gehe nicht so aus mir heraus. So war ich eigentlich schon immer. mehr Feedback erhalte ich aber von meinem Podcast den ich ab und zu mache und dies freut mich sehr. Und hier im Blog stelle ich ab und zu auch ein kleines Filmchen rein. Bei Sevenload wo ich das Ganze hochlade erhalte ich auch ab und zu Kommentare und das stellt mich wirklich auf.
Ich will ja nicht reklamieren hier, aber es wäre schön wenn so ab und zu eine kleine Bemerkung eingetragen würde.
Doch keine Angst, ich höre deswegen nicht auf zu blogen, dazu bin ich zu angefressen.Es ist faszinierend andere an seinem Leben teilhaben zu lassen. Und die Sachen die ich nicht sagen will lasse ich einfach aus. Ja, die Weinflasche leert sich langsam und der Ordner mit der Podsavemisik ist bald durchgespielt und mit einem Schlag auf die Entertaste wird mein Post an die Öffentlichkeit geschleudert. Ja, so ab und zu habe ich solche Zustände und je älter ich werde desto mehr aktzepiere ich solche chillouts wie ich sie nenne. so liebe Leute ihr seid hier Zeuge wie ein Bloger langsam besoffen wird und immer mehr Blödsinn schwafelt. Ach ja , der Wein ist ein Cabernet Sauvignon Jahrgang 2004 den ich hier trinke und er schmeckt wirklich lecker. Ich weiss morgen müsst ihr wieder zur Arbeit, doch ich nicht, für mich ist morgen Sonntag und ich weiss noch nicht was ich machen will.
Die letzte Zeit kommt mir immer wieder Franz Hohler in den Sinn. Dies ist ein Schweizer Schriftsteller und Cabaretist der mich immer wieder fasziniert.Er gehört sozusagen zum Urgestein der Schweizer Schriftsteller und er hat wirklich sehr gute Bücher rausgebracht. Vorallem eines seiner letzen Bücher 52 Wanderungen hat mich sehr imponiert. Ich bin sogar eine seiner Wanderungen von Rapperswil nach Einsiedeln nachgelaufen.Und dies fast im Winter.Seine Geschichten sind alle erwanderbar und wirklich empfehlungswert. Ich war zwar danach total auf dem Hund doch total glücklich. So liebe Leute bevor der Wein total die Kontrolle über mich gewinnt höre ich jetzt auf. Sonst endet es noch im Delirium und dies will ich euch nicht zu muten.Pünktlich zu meinen letzten Zeilen ist auch meine Flasche leer und ich bin jetz wirklich rond. Also man soll immer dann gehen wenns am Lustigsten ist. Alors Bonne Nuit.