Immer wieder Freitags, nein das ist jetzt nicht dieser Schlager und der handelt vom Sonntag. Jeweils Freitags gegen Abend werde ich ein wenig schwermütig, da erlebe ich meist die Schattenseiten meines Berufes. da sehe ich all die Menschen in den Ausgang gehen und sich amüsieren. Wenn ich dann meinen Service fertig habe bin ich meist zu müde um noch etwas zu unternehmen. Und zudem muss ich meist am nächsten Morgen früh raus so dass es gar nicht drin liegt zu lange zu machen. Und wenn ich dann mal was trinken gehe ist man immer so ausgestellt (Uniform). Kommt man dann mal doch mit jemanden ins Gespräch, hört man meist irgendwelche Geschichten über schlechte Erfahrungen die der oder die betreffende mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht hat. Da wird man dann immer in die Verteidigungsrolle gedrängt und dies mag ich gar nicht. Dann bin ich dann ganz schnell weg.
Aber auch diese Freitage vergehen und sind bald vergessen, was solls es kann eben nicht alles immer Sonnenschein sein. Also dann pack ich dieses Arbeitswochenende an, ich wünsch euch was !
20.01.2012
06.01.2012
Letzte Spuren
Gerade sitze ich beim morgentlichen Kaffee in der Küche. Es ist still geworden in der Wohnung. Kein Kratzen von Pfoten auf den Keramikplatten. Nur letzte Haare die beim Laufen aufwirbeln. Was habe ich mich immer aufgeregt über die überall herumliegenden Hundehaare. Nach dem heutigen Tag wird es keine neuen mehr geben. Leer und verlassen liegt ihre Schlafmatte da. Mitten darauf ihr Spielzeughasen den sie in der letzen Zeit nicht mehr beachtete.
Gerade jetzt habe ich wieder das Gefühl dass ich raus muss mit ihr in den Wald, wie schon viele Jahre zuvor. Aber ich muss nicht mehr, nie mehr. In der Ecke steht noch das Wassergeschirr, halb gefüllt, wo sie gestern noch daraus gelappt hat. Nie mehr werde ich dieses Geräusch hören das manchmal mitten in der Nacht in der Wohnung ertönte.
Ich hätte nie geglaubt dass ein Abschied von einem Haustier so schwer fallen kann.
Manche würden sich jetzt einfach einen anderen Hund anschaffen, doch dies kann ich nicht. Man kann ein Tier nicht einfach durch ein anderes ersetzen. Jedes hat seinen eigenen Charakter und ist unverwechselbar. Lara war auf ihre Art einzigartig und wird es immer bleiben. Die nächsten Jahre werden wir keinen Hund mehr haben, ich sage nicht nie mehr, aber bis zu meiner Pensionierung wohl nicht mehr.
Ich weiss, Trauer auf seinem Blog zu verarbeiten ist nicht jedermanns Sache. Doch ich muss dies einfach tun damit ich in meinem Leben weitergehen kann und wieder neuen Mut fasse.
Gerade jetzt habe ich wieder das Gefühl dass ich raus muss mit ihr in den Wald, wie schon viele Jahre zuvor. Aber ich muss nicht mehr, nie mehr. In der Ecke steht noch das Wassergeschirr, halb gefüllt, wo sie gestern noch daraus gelappt hat. Nie mehr werde ich dieses Geräusch hören das manchmal mitten in der Nacht in der Wohnung ertönte.
Ich hätte nie geglaubt dass ein Abschied von einem Haustier so schwer fallen kann.
Manche würden sich jetzt einfach einen anderen Hund anschaffen, doch dies kann ich nicht. Man kann ein Tier nicht einfach durch ein anderes ersetzen. Jedes hat seinen eigenen Charakter und ist unverwechselbar. Lara war auf ihre Art einzigartig und wird es immer bleiben. Die nächsten Jahre werden wir keinen Hund mehr haben, ich sage nicht nie mehr, aber bis zu meiner Pensionierung wohl nicht mehr.
Ich weiss, Trauer auf seinem Blog zu verarbeiten ist nicht jedermanns Sache. Doch ich muss dies einfach tun damit ich in meinem Leben weitergehen kann und wieder neuen Mut fasse.
05.01.2012
Der Tag des Abschieds
Heute ist er gewesen, der Tag des Abschieds. Nach vierzehn Jahren in denen Lara mit uns lebte hat sie uns heute verlassen, für immer. Sie war eine für uns wie ein Familienmitglied. Unvergessen sind mir die vielen Waldspaziergänge die wir zusammen mit ihr erlebten, die Seen und Flüsse in denen wir mit ihr badeten. Als sie klein war haben die Kinder sie mit ins Bett genommen und wenn sie traurig waren haben sie sich bei ihr ausgeweint.
Lara wurde vierzehn Jahre alt, für einen Labrador ein biblisches Alter. In der letzten Zeit machten sich gesundheitliche Probleme bei ihr immer stärker bemerkbar, und wir wussten dass wir eine Entscheidung treffen müssen. Für mich war immer klar dass ich sie nicht leiden lassen will.
In den letzten Tagen ist sie immer müde gewesen und hat fast nur noch geschlafen. Auch mussten wir ihr immer öfter Schmerzmittel geben. So haben wir schweren Herzens einen Termin bei der Tierärztin genommen und haben sie heute auch alle auf ihrem letzten Gang begleitet.
Nach einer Beruhigungsspritze ist sie nach ein paar Minuten in unseren Armen sanft eingeschlafen. Die tödliche Injektion bemerkte sie nicht mehr. Wir alle spürten dass sie nach ihrem langen Leben jetzt gehen wollte. Wir werden sie für immer in unserm Herzen behalten.
Auf Wiedersehen Lara..........
Lara wurde vierzehn Jahre alt, für einen Labrador ein biblisches Alter. In der letzten Zeit machten sich gesundheitliche Probleme bei ihr immer stärker bemerkbar, und wir wussten dass wir eine Entscheidung treffen müssen. Für mich war immer klar dass ich sie nicht leiden lassen will.
In den letzten Tagen ist sie immer müde gewesen und hat fast nur noch geschlafen. Auch mussten wir ihr immer öfter Schmerzmittel geben. So haben wir schweren Herzens einen Termin bei der Tierärztin genommen und haben sie heute auch alle auf ihrem letzten Gang begleitet.
Nach einer Beruhigungsspritze ist sie nach ein paar Minuten in unseren Armen sanft eingeschlafen. Die tödliche Injektion bemerkte sie nicht mehr. Wir alle spürten dass sie nach ihrem langen Leben jetzt gehen wollte. Wir werden sie für immer in unserm Herzen behalten.
Auf Wiedersehen Lara..........
01.01.2012
Das neue Jahr
Den wichtigtsten Vorsatz für das neue Jahr ist dass ich mir keine Vorsätze mache. Erstens kommt es sowiso anders, zweitens als man denkt. Ich mache einfach da weiter wo ich im alten Jahr auffgehört habe.
Mein erster Tag im neuen Jahr beginnt mit einem Nachtdienst. Ganz ruhig und gemütlich. Bleibt mir aber noch euch allen ein gutes neues Jahr zu wünschen. Geht es ruhig an.
Mein erster Tag im neuen Jahr beginnt mit einem Nachtdienst. Ganz ruhig und gemütlich. Bleibt mir aber noch euch allen ein gutes neues Jahr zu wünschen. Geht es ruhig an.
20.12.2011
Nachtdienst
Noch sitze ich hier im Starbucks an der Wärme, doch gleich gehts wieder hinaus in die kalte Nacht. Vorhin hats geregnet und bald wirds wieder gefrieren. Und ich hab die Linie mit den meisten Steigungen.
Was solls, auch das geht vorüber. Dafür gehts gemütlich zu und her. Das Weihnachtsgehetz kann dann morgen wieder kommen.
Was solls, auch das geht vorüber. Dafür gehts gemütlich zu und her. Das Weihnachtsgehetz kann dann morgen wieder kommen.
14.12.2011
In der Soundwolke
Habe gerade einen neuen Dienst entdeckt, nämlich Soundcloud und schon denke ich wieder darüber nach eine zweite Karriere als Podcaster zu starten. Mal sehen. Bis dann binde ich hier mal einen gefundenen schönen Sound ein.
04 Celtic Song by mFt
04 Celtic Song by mFt
11.12.2011
Samichlaus zum Zweiten
Er war doch schon mal da vor einer Woche und jetzt schon wieder ? Und diesmal eine ganze Horde Chläuse. Vierzig an der Zahl um genau zu sein. Aber diesmal ohne den Schmutzli, und den Esel haben sie auch Zuhause gelassen. Lebkuchen haben sie auch nicht in den Pöbel geschmissen, ja was soll denn das Ganze?
Des Rätsels Lösung, es handelt sich um die Ordination des neuen Bischofs Charles Morerod. Da war natürlich wieder mal alles auf den Beinen was an kirchlicher und weltlicher Macht Rang und Namen hatte, oder sonst wie glaubte wichtig zu sein. Und natürlich nicht zu vergessen dem Fussvolk, welches dem neuen Boss zuwinken durfte. Dafür gabs dann ein zünftiges Apero in einem grossen geheizten Zelt auf dem Place de notre Dame vor der Kathedrale. Schön zu sehen wie sinnvoll meine Kirchensteuern eingesetzt werden. Ein paar Bilder und eine weniger sarkastische Beschreibung des Vorfalls findet man auf dem LeBurg Blog .
Des Rätsels Lösung, es handelt sich um die Ordination des neuen Bischofs Charles Morerod. Da war natürlich wieder mal alles auf den Beinen was an kirchlicher und weltlicher Macht Rang und Namen hatte, oder sonst wie glaubte wichtig zu sein. Und natürlich nicht zu vergessen dem Fussvolk, welches dem neuen Boss zuwinken durfte. Dafür gabs dann ein zünftiges Apero in einem grossen geheizten Zelt auf dem Place de notre Dame vor der Kathedrale. Schön zu sehen wie sinnvoll meine Kirchensteuern eingesetzt werden. Ein paar Bilder und eine weniger sarkastische Beschreibung des Vorfalls findet man auf dem LeBurg Blog .
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