14.02.2013

Auf und davon oder die Suche nach dem ungelebten Leben

Im Moment lese ich gerade das Buch, "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, alias Peter Bieri. Sein Protagonist Raimund Gregorius sitzt im Zug nach Lissabon wo er dem Leben des geheimisvollen Autors Amadeu Inácio de Almeida Prado nachspüren will.
Ausgelöst hat diese unerwartete überstürzte Abreise von Bern eine geheimnissvolle Frau. Er trifft sie auf der Kirchenfeldbrücke als er morgens zur Schule geht wo er Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch unterrichtet. Erst glaubt er dass sie sich das Leben nehmen will. Er nimmt sich der Frau an, die sich als Portugiesin herausstellt; sie begleitet ihn in seine erste Unterrichtsstunde, die sie vorzeitig wieder verlässt. Auf der Suche nach der Frau stösst Gregorius in einem Antiquariat auf ein dünnes Buch mit vergilbtem Einband, das 1975 in Lissabon erschienen ist. Von nun an ist im Leben von Raimund Gregorius nichts mehr wie es war und er macht sich überstürzt auf nach Lissabon.

Pausenbetrachtungen

Ich sitze in einem Schnellimbiss und schaue auf die Strasse hinaus. Da ist aber nichts zu sehen. Schnell mache ich ein Bild von diesem Nichts. Sekunden später läuft eine Gruppe  junger Studenten vorbei.
Jetzt wisst ihr alle was auf dem Bild nicht zu sehen ist, aber ihr stellt euch vor wie die Gruppe  gleich kommen wird. Hätte ich nichts gesagt, wäre es euch egal was auf diesem Bild nicht zu sehen ist.
Als Kind habe ich mir oft versucht vorzustellen was ausserhalb des Bildbereichs passiert. Ab und zu mache ich dies noch heute wenn mir langweilig ist.
Oft ist das Unsichtbare viel faszinierender weil wir das fehlende mit unserer Fantasie ergänzen.

10.01.2013

Znüni

Auf dem Sprung vom Kaffee zum nächsten Bus. Immer unterwegs sein, so sieht mein Alltag aus.

09.01.2013

Da tut sich was bei Ubuntu

Jetzt habe ich wirklich Grund noch ein Jahr mit meinem Uralt Smartphone zu verbringen. Dann wird nähmlich Ubuntu auch auf dem Handy laufen. Da ich schon viele Jahre mit diesem Betriebssystem arbeite und es gewohnt bin die volle Freiheit zu haben hat mich die Ankündigung von Mark Shuttleworth sehr gefreut. So habe ich mit dem Smartphone immer einen vollwertigen Pc bei mir und brauche eigentlich nur eine Tastatur und einen Bildschirm anzuschliessen und fertig ist der Desktop Pc. Da brauchts kein Synchronisieren mehr mit andern Rechnern. Man hat immer alles bei sich und kann sofort damit arbeiten.

06.01.2013

Auf ein Neues

Das neue Jahr ist längst nicht mehr neu und ich taste mich so vor. Eine Grippe die ich vom alten Jahr her mitschleppe beginnt mich jetzt langsam zu verlasssen. Erst jetzt beginne ich das neue Jahr so richtig wahrzunehmen.
Vorsätze oder Pläne habe ich mir keine gemacht, dies habe ich schon vor einigen Jahren abgeschafft. Sie waren meist nur der Grund dass ich mich unnötig stresste. Und Vorsätze halten bei mir ohnehin nie lange.

11.12.2012

Gegen die Nacht

Als ich heute morgen aufstand um zur Arbeit zu gehen war es noch tiefe Nacht. Deshalb musste ich einfach noch dle restlichen hellen Stunden des Tages nutzen um noch etwas von dieem Tag zu haben. Dies ist nicht immer der Fall. Trotz Müdikeit zog es mich noch auf eine Wanderung rund um Fribourg. Und ich habe es nicht bereut. Ich habe einen wunderbaren Wintersonnenuntergang genossen. Kälte kann so schön sein. Leider wird Ende Woche ein Wärmeeinbruch die ganze Schneepracht wieder wegputzen.

10.12.2012

Mit Haltestellenansage in den Weltuntergang

Schnee, Kälte und Eis, so wie der Winter halt ist. Zeit sich wieder vermehrt mit einem guten Buch auf dem Sofa einzulullen und den Winter vor dem Fenster draussen zu lassen und in Gedanken zurück zu denken an ein verrücktes buntes Jahr mit vielen Erlebnissen, Geschichten und Bildern.
Und am 21 Dezember soll ja auch die Welt untergehen. Wenns denn so wäre, ich bin an diesem Tag am arbeiten. Ich fahre also mit meinem Bus in den Weltuntergang, wie romantisch. Die Frage ist dann wo ich wieder rauskomme und wo ich meine Fahrgäste ablade.
Gestern war es wieder mal soweit. Fahrplanwechsel! Auch bei uns gabs mal abgeshehen vom neuen Fahrplan einige Änderungen die zu beachten waren. Die Wichtigste ist wohl dass jetzt auch in den Fribourger Stadtbussen die Haltestellen angesagt werden, etwas dass anderorts schon Gang und Gäbe ist. Eigentlich eine gute Sache, wenn da nicht noch diverse Kinderkrankheiten wären. In einigen Bussen sprach das Haltestellen Fraueli zu leise während in anderen die Fahrgäste sich buchstäblich die Ohren zuhalten mussten. Bei einem älteren Mann konnte ich beobachten wie sein Kopf von Haltestelle zu Haltestelle rot und röter wurde. Schliesslich kam er zu mir nach vorne und beschwerte sich lauthals. Ich könne nichts machen, man könne im System nichts verändern, dass sei alles so voreingestellt. Ich überlege mir gerade ob ich für morgen Oropax mitnehmen sollte, doch die Techniker werden heute Abend wohl wieder mal eine Nachtschicht einschieben und das Ganze beheben. Hoffen wirs.