15.04.2012

Trübe Tage

Es regnet in Strömen in diesen Tagen. Doch mir ist lieber ein verregneter April als einen nassen und kalten Sommer zu erleben.
Die ganze Sache hat auch ihr Gutes. So kann ich Zuhause schon längst fälliges erledigen und zum Beispiel den vollgestopften Windows Laptop entrümpeln. Erst jetzt bemerke ich wie sehr ich mich schon an meine Ubuntumaschine gewöhnt habe. Hätte ich nicht noch ein paar Programme wie ITunes die unter Ubuntu nicht richtig laufen, ich hätt dieses Fenster schon lang von der Platte geputzt.
Durch dieses Wetter fallen unter anderem auch meine geplanten Reisen zu den Bildern in meiner alten Fotokiste ins Wasser. Aber sobald es wieder wärmer und trockener wird gehts wieder los.

01.04.2012

Das letzte Lächeln

Habe heute gerade noch ein letztes Lächeln ergattern können. Staubig versteckte es sich hinter einem vergitterten Fenster. Es war wohl für mich bestimmt. Manchmal braucht es so wenig um den Tag zu retten.


27.03.2012

Die Rückkehr des Alltags

So schnell ist man wieder im Arbeitsalltag, kaum hat man sich auf ein paar freie Tage gefreut sind sie auch schon wieder vorbei. Der einzige Trost ist der langsam erwachende Frühling. Und den werde ich ausgiebig geniessen, Arbeit hin oder her.

23.03.2012

Reise zu einer Ansichtskarte



Von meinen verstorbenen Eltern habe ich eine Schachtel mit alten Fotos und Ansichtskarten geerbt. Als Kind habe ich diese stundenlang angeschaut und mir vorgestellt wie es an diese Orten wohl heute aussehen möge. Besonders hat mir diese Ansichtskarte von Hellbühl im Kanton Luzern gefallen. Diese Karte hat mein Vater von seiner Mutter irgendwann in den dreissiger Jahren zugeschickt bekommen. Er war zu dieser Zeit in Fribourg im Spital wo er sich einer Operation unterziehen musste. Warum seine Mutter mit einer Reisegesellschaft nach Hellbühl gefahren ist konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Vielleicht war es ja eine Art Pilgerfahrt wo sie für ihren Sohn und seine bevorstehende Operation beten wolte. 


Auf jeden Fall habe ich mich entschlossen diesen Ort einmal aufzusuchen und zu sehen wie er heute aussieht . Trotz des schönen Wetters bin ich mit den den öffentlichen Verkehrsmitteln hin gefahren. Wie erwartet hat sich das Dorf ziemlich verändert. Auch an der Kirche wurden verschiedene Änderungen vorgenommen. Diese Unterschiede von früher und heute faszinieren mich immer wieder aufs neue.
In der alten Fotoschachtel hat es noch mehr alte Bilder und Ansichtskarten. Ich habe mir vorgenommen diesen Sommer vermehrt solche Orte aufzusuchen und die Veränderungen zu betrachten.


08.03.2012

Gleich gehts weiter

Kaum aufgestanden, schnell einen Kaffee hinunter gestürzt und schon wartet wieder ein Bus auf  mich. Also auf gehts mit frohem Sinn.
Arbeitstage bedeuten für mich ständig unterwegs zu sein, immer von einem Ort zum andern ohne Unterlass. Dabei ständig überlegen wann man wo und wie lange warten muss. Manchmal liebe und hasse ich es gleichzeitig, doch um ein geregeltes Leben zu führen bin ich wohl jetzt zu alt.
Mittlerweile hat diese Rastlosikeit meine ganzes Leben durchdrungen. Richtig Ruhe finde ich nur an einem Ort, im Wald dem Ort wo ich mich schon seit jeher am wohlsten fühle. Diese Momente der Ruhe und Abgeschiedenheit geniesse ich dann jeweils besonders. Und so nach ein paar Stunden kehre ich dann gestärkt in mein gewohntes Chaos zurück.

26.02.2012

Sonntagmorgen

Da sitze ich nun in Unterhosen,trinke meinen Kaffee und schaue zum Fenster raus. Milde streicht ein Lüftchen über den frostgeschädigten Rasen, wenn man den diese Wiese so bezeichnen kann. Die Trauerweide steht seit dem letzten Sturm schräg und wird von mir in der nächsten Zeit in einer Nacht und Nebelaktion entfernt. Damit ist auch meine Nachbarin einverstanden, obwohl sie sich eigentlich anfänglich für den Baum eingesetzt hatte. Jetzt wird das Ding aber immer grösser und nimmt ihr immer mehr Licht weg. Damit ist das Schicksal der Trauerweide wohl besiegelt.
Ein paar Meter daneben steckt ein rostiges Eisen im Boden mit einem ebenso rostigen Stern darauf. Daran baumeln die letzten Reste einer Tibetanischen Gebetsfahne.
Und auf dem Fentersims schrumpeln die Zierkürbisse vor sich hin. Ich sehe auch den Ort wo die Asche unserer Hündin begraben ist, da ist sie immer gerne gesessen. Abgesehen von einem kleinem Viereck im Gras sieht man davon nicht viel und in ein paar Wochen wird man auch davon nichts mehr sehen.
Trutzig und mit viel Wildwuchs steht die Kräuterspirale da wie eine alte Burgruine. Jedes Jahr nehme ich mir im Herbst vor zu lernen wie man Kräuter richtig konserviert. Bis jetzt habe ich es noch nie geschafft.
Das alte Eisenrad dass daneben zur Hälfte im Boden steckt, wackelt nicht, ein Zeichen dass der Boden immer noch gefroren ist.
So, jetzt hol ich mir noch meinen zweiten Kaffee und danach schauen wir was ich aus diesem freien Sonntag mache.

23.02.2012

Wachstum

Schon bald gehts wieder los mit dem emsigen Wachsen und Blühen. Ich hab mich also schon mal in Startposition gebracht.