09.05.2017

Frühling News

So, alle Jahreszeiten einmal kommt ein Post von mir, immer mit der Versicherung jetzt endlich mehr zu posten und mehr präsent zu sein auf diesem Blog.
Diesmal verspreche ich rein gar nichts weil ich es ja sowiso nicht halten kann. Es könnte ja sein dass der nächste Post erst wieder Ende Jahr erscheint. Ja ich weiss dass ich diesen Blog in der letzten Zeit sträflich vernachlässigt habe. Daran sieht man auch dass hier kein Bot arbeitet sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut. Ich bin mir aber auch bewusst dass ich keine riesige Leserschaft habe und  kanns deshalb  ganz entspannt angehen. Bis jetzt hat sich ja niemand bei mir beschwert dass ich schon lange nicht mehr etwas geschrieben hätte. In der letzten Zeit habe ich das Bloggen aber auch  wirklich vermisst und ich hatte den Wunsch hier wieder etwas aktiver zu werden.
Und ich habe auch den Wunsch etwas gegen all diese Fake News und Hate Speech zu tun, die im Moment das Netz fluten. Dieser ganze Dreck hat mich fast gänzlich  aus dem Internet vertrieben. Ich musste mich lange persönlich mit all diesen Themen beschäftigen. Und ich bin zum Entschluss gekommen zu kämpfen. Ich will dieses grossartige Netz nicht denen überlassen die Unwahrheiten und Hass säen. Ich bin nicht bereit die einfachsten Lösungen als Wahrheit anzuerkennen.
In diesem Sinne möchte ich dem Busblog jetzt ein neues Leben einhauchen.
Auf ein Neues!

11.11.2016

Mobiles Lesen

Ich lese viel, und bin als Busfahrer auch ständig unterwegs. Bei der Freiburger Universitätsbibliothk BCU habe ich eine Lesekarte (gratis) und hole mir dort auch meine Bücher ab. Da ich aber nicht immer Bücher schleppen wollte, habe ich vor einiger Zeit begonnen meine Bücher auch über die Onleihe auszuleihen. Hier sind bereits über 2900 Bibliotheken aus der Schweiz und Deutschland beteiligt. Da auch meine Bibliothek hier angeschlossen ist kann ich mir meine Bücher jetzt auch digital ausleihen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Man muss die ausgeliehenen Ebooks nach Ablauf der Ausleihzeit nicht mehr in die Bibliothek zurück bringen. Da die Ebooks DRM geschützt sind, können sie nur für die Ausleihdauer geöffnet werden. Danach verschlüsselt sich die Datei und kann einfach im Reader gelöscht werden.
Voraussetzung dafür dass man DRM geschützteEbooks überhaupt lesen kann ist dass man eine kostenlose Adobe ID erstellen muss. Danach muss kann auf seinem Smartphone oder Tablett oder einen passenden DRM fähigen Reader installieren, zum Beispiel Bluefire. Beim erstmaligen Öffnen des Readers wird dann die Adobe ID verlangt und los geht der Lesespass.

09.11.2016

Murphys Gesetz

Wir kennen es alle, das mit Marmelade bestrichene Brot fällt hinunter, und natürlich genau auf die bestrichene Seite, oder das Smartphone fällt genau auf die Ecke so dass das Display zerbricht. Der Bus fährt genau an dem Morgen zu spät ab wenn wir es pressant haben um auf die Arbeit zu kommen. Das ist eben Murphys Gesetz. Und diese blöde Gesetzmässikeit scheint es in diesem Jahr echt auf uns abgesehen zu haben.
Und gerade heute haben wir mit dem Wahlsieg von Donald Trump einen neuen Beweis dieser fiesen Gesetzmässikeit.
Also denn, es kann nur schiefgehen.

27.08.2016

Spätsommergedanken

Ich bin wieder einmal geflüchtet vor der Hitze, in mein Lieblingsrestaurant. Gnadenlos brennt die Sonne auf die Stadt hernieder. In dreiviertel Stunden gehts zur dritten Arbeitstranche die bis gegen 21 Uhr dauert. mit den Klimaanlagen in den Bussen ist die Hitze heute kein Thema mehr. Ich muss eher darauf bedacht sein dass es nicht zu kühl wird, und ich mir eine Erkältung einfange. Es wird wohl eher ruhig werden heute Abend, denn viele wird es nach Estavayer-le-Lac ziehen, ans Eidgenösische Schwingfest, dieses Riesenfest welches nur alle vier Jahre stattfindet.Der Bierverbrauchrekord wird wohl in diesem Jahr geschlagen wie ich das sehe. Auch sonst ist da alles anders als schweizerisch. Solchen Gigantismus mit den Aufbauten ist man ja sonst eher von den grossen Festivals gewohnt. Auch der Transport zu und vom Festplatz in den ganzen Kanton erfolgt zwischen Freitag und Sonntag rund um die Uhr. Schon vor Monaten wurden in unserem Unternehmen nach Busfahrern gesucht um diese Sonderschichten zu fahren. Da ich in dieser Zeit ja sowiso arbeite,hatte es auch keinen Zweck sich zu melden und ich bin auch nicht besonders scharf auf solche Dienste.

04.07.2015

Mörderhitze

Seit einigen Tagen haben wir eine Hitze dass sich die Balken biegen. Wenn ich Glück habe erwische ich einen Bus mit Klimaanlage, doch ab und zu erhalte ich halt doch eine Uralkiste ohne Klima. Und dann heisst es mächtig schwitzen und trinken was das Zeug hält. So vier bis sechs Liter gehen an so einem Sommertag schon drauf. Da lobe ich mir die vielen alten Stadtbrunnen mit ihrem frischen kühlen Wasser.
Nach einem achtstündigen Busfahrertag ist man Abends meist geschafft. Die Uniform klebt am Körper und man fühlt sich wie ein ausgewrungener Wischmob. Da pflichten mir sicher viele Busfahrerkollegen bei.

31.05.2015

Meine Hummeltankstelle

Nachdem der Rododendron einige Jahre nicht mehr blüte scheint dieses Jahr wieder mal Blütenpracht angesagt zu sein, aber vielleicht liegt es auch nur daran dass ich etwas mehr Dünger als sonst verfüttert habe als sonst. Auf alle Fälle muss ich ihm nach der Blütenzeit endlich einen grösseren Topf spendieren.

15.01.2015

Chaoswelt

Das Jahr ist noch jung und schon erdrückt es uns mit all diesen Dramen die innert ein paar Tagen über uns herein brachen. Sprachlos lesen wir all die schrecklichen Nachrichten von all diesen schlimmen Dingen die in unserer Welt passieren. Und ich stehe hilflos da und kann nichts tun als all dies in mich aufzunehmen und versuchen es irgendwie zu verarbeiten. Aber dann kommt mal der Moment wo man genug hat von all dem Leid und Hass. Jeder Mensch erreicht irgendwann mal diesen Punkt und dann muss man einfach irgendwie den Ausgang finden und sich ausklinken sonst zerbricht man an dieser gewaltigen Flut.Ich muss beginnen zu verarbeiten, mit Text, Bild und Ton, dem Wahnsinn ein Gesicht geben damit man es richtig begreifen kann. Viel zu lange habe ich meine kreative Seite vernachlässigt, dabei wäre es die beste Medizin um in solchen Zeiten zu bestehen.Viel zu oft habe ich der Wirklichkeit die mich umgibt keine Beachtung geschenkt und mich stattdessen einfach auf der grossen Gedankenautobahn bewegt. Aber die Ausfahrt ist in Sicht und ich begebe mich in unbekanntes Terrain, abseits festgefahrenen Pfaden.