14.12.2010

Wenn man zu spät kommt


Ja für mich und einen andern Arbeitskollege wird dieser Tag wohl unvergesslich bleiben. Ich bin heute zu spät gekommen, ein paar Sekunden früher und ich hätte es vielleicht verhindern können.
Aber nun der Reihe nach.
Kurz nach dreizehn Uhr fuhr ich mit meinem Bus über die Zähringerbrücke stadteinwärts, als ich auf der rechten Seite einen Mann aufgeregt hin und her laufen sah. Zuerst hatte ich den Eindruck als suche er etwas. Beim Weiterfahren sah ich nach ein paar Metern eine Damenhandtasche vor der Brüstung am Boden. Da wurde mir schlagartig bewusst was passiert war. Wieder hatte ein Mensch seinem Leben ein Ende gesetzt. Es musste eben erst gerade passiert sein. wäre ich ein paar Sekunden früher gekommen hätte ich es vielleicht verhindern können. Der Vorfall hat mich noch den ganzen Tag beschäftigt obwohl ich die erst achtzehnjährige Frau nicht kannte die sich über die Brücke gestürzt hatte.
Zum gleichen Zeitpunkt stand ein Arbeitskollege von mir unter der Brücke an der Endtation der Linie vier. Fünf Meter von ihm weg schlug die Frau auf der Strasse auf. Ich brauche wohl nicht zu sagen dass er danach nicht mehr fähig war weiter zu fahren.
Es ist immer fassungslos wenn Menschen keinen anderen Ausweg mehr sehen und sie sich das Leben nehmen. Auch ich stehe hier und finde keine Worte.

09.12.2010

Einer macht immer den ersten Schritt

Was mit Wikileaks begann findet jetzt mit Openleaks seine Fortsetzung. Und es werden wohl noch viel mehr Leaks werden aus denen Wissen quillt das die Mächtigen dieser Welt am liebsten verstecken würden.
Irgendwie erinnert mich die ganze Sache an Rosa Parks, die 1955 mit ihrer Weigerung ihren Platz in einem Bus für einen Weissen freizugeben die Aufhebung der Rassentrennung in Amerika erreichte. Mit dieser Aktion setzte sie eine riesige Welle in Gang die in dem sogenannten Montgomery Bus Boycott gipfelten.
Irgend jemand muss den ersten Schritt machen, dann brechen die Dämme und Veränderungen treten ein. So ist jetzt gerade auch mit Julian Assange. Er hat den ersten Schritt getan und wir machen jetzt den zweiten....

07.12.2010

Das Imperium schlägt zurück

Jetzt habe sie Ihn gekriegt, Julian Assange wurde von der britischen Polizei verhaftet. Die von zwei Frauen erhobenen Vorwürfe wegen Vergewaltigung sind wahrscheinlich nur ein fingierter Schachzug um den WikiLeaks Gründer überführen zu können.Auch wenn wenn Julian Assenge nach Amerika ausgeliefert werden sollte wird WikiLeaks weitermachen. Mittlerweile gibt es schon über siebenhundert Spiegelseiten der Webseite und es werden immer mehr.
Obwohl immer mehr Konten der Organisation gesperrt werden so zum Beispiel bei der Postfinance wo ein Spendenkonto mit der dümmlichen Ausrede, der Wohnort sei falsch angegeben gesperrt. Postfinance hat die Quittung erhalten den die Seite ist wegen Attacken fast nicht mehr erreichbar. das gönne ich denen aber.

Werbung

Ich bin ja eigentlich sonst nicht für Werbung. aber wenn es um Opensource Produkte geht mache ich gerne eine Ausnahme. Der Openshot Videoeditor ist wirklich ein ausgereiftes Produkt, lässt sich jedoch ganz einfach bedienen. Ideal für den schnellen Videoschnitt.Wer mit dem Windows Moviemaker klar kommt, kanns erst recht mit dem Openshoteditor ohne Probleme. in der neuen Version kann man sogar 3D Efekte einbauen.
N

OpenShot Video Editor - Version 1.0 Released! from Jonathan Thomas on Vimeo.

01.12.2010

Einen Moment den ich fürchte

Gestern bin ich auf dieses sehr traurige Video gestossen von einem Paar das von seinem Hund Oden Abschied nehmen muss. Dieser Film ging auch mir sehr nahe weil ich weiss dass dies bei mir in den nächsten Jahren mit meiner Hündin Lara auch passieren wird. Sie wird dieses Jahr dreizehn Jahre alt. Ich bin aber auch dafür dass man ein Tier wenn es alt und gebrechlich ist nicht unnötig leiden lassen sollte. In der freien Natur würde so ein Tier keinen Tag überleben.

28.11.2010

Ein schwarzer Sonntag

Eigentlich war ich guter Hoffnung dass das Abstimmungsergebnis anders ausfallen würde.
Heute hatte ich Frühdienst und Zuhause nach den Mittagessen bin ich eingeschlafen und erwachte erst gegen fünf Uhr.
Gross war der Schrecken als ich sah was in der Zwischenzeit passiert war. Die beschauliche vor weihnächtliche Schweiz ist anders geworden, quasi über meinen nachmittäglichen Schlaf.Die Ausschaffungsinitiative der SVP war vom Volk angenommen worden.
Ich war und bin immer noch entsetzt und wie gelähmt. Das Schweizervolk hat doch tatsächlich diese menschenverachtende rassistische Initiative angenommen und hat damit wieder das getan was von ihm erwartet wurde. Es ist für mich einfach immer noch unglaublich wie einfach man ein Volk mit einfachsten Mitteln einlullen und für seine Zwecke missbrauchen kann.Die Gegenseite der Initiative hatte nur einen Bruchteil des Budgets zur Verfügung. Da erhält das Wort Wirtschaftsmacht doch gleich eine neue Bedeutung.
Dasselbe passierte mit der Steuerinitiative, da musste weniger Aufwand betrieben werden. Ein paar Reiche drohen mit Auszug und Verlegegung der Arbeitsplätze , mehr Steuern für den Mittelstand und schon kuschen Herr und Frau Normschweizer genauso wie es gewünscht wird.

27.11.2010

Der kleine Kunstrundgang am Abend

Samstag Abend und neuerdings Winter. Gerade habe ich drei Stunden nonstop Busfahren hinter mir. Irgendwie muss ich jetzt entspannen und das geht besonders gut bei einem kleinen Kunstrundgang.

25.11.2010

Er ist gekommen, der Winter

Meinen Fahrgästen nach hätte es noch früher schneien sollen. Nun ist er also da, der Winter 2010. Meinen Dreissigtönner den ich gerade steure lässt dies aber ziemlich kalt.
Published with Blogger-droid v1.6.5

23.11.2010

Armut bei uns in der reichen Schweiz


Ich begegne in meiner Arbeit als Busfahrer der Armut fast jeden Tag. Am sichtbarsten natürlich bei den Randständigen, Obdachlosen und Suchtkranken. Es gibt aber noch andere Formen von Armut die auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Diese Menschen fallen in der Öffentlichkeit meist fast nicht auf weil sich grosse Mühe geben dies zu verstecken. Viele schämen sich dafür und ziehen sich zurück und werden oft depressiv und krank.
Manchmal braucht es so wenig in diese Spirale hinein zu geraten. Verlust der Arbeit, Scheidung oder Krankheit können der Auslöser für eine verhängnisvolle Abwärtsspirale sein aus der die Betroffenen oft nicht mehr selbst hinausfinden.

Doris vom Bluetimeblog hat vor ein paar Tagen einen Aufruf gestartet wo sie um Hilfe für eine Freundin bittet die in materielle und seelische Not geraten ist.

Ich gebe hier ihren Bericht wieder weil ich glaube dass wir soziale Netzwerke auch im wirklichen Leben anwenden sollten.


Es geht um folgendes: Einer mir sehr nahestehenden Freundin geht es nicht gut. Sie lebt von der Sozialhilfe und muss 3 Kinder ernähren. Das Haus, in dem sie wohnt, ist uralt und es fehlt an gänzlichem Luxus. Immer wieder muss sie durch tiefe Täler wandern und jedes Mal wenn Licht am Horizont erscheint, wird sie zurückgeworfen. Vom Leben enttäuscht, von der Liebe verlassen. Sie bedeutet mir sehr viel und ich finde, sie hat ein Recht auf Leben.

Aus diesem Grunde rufe ich hier auf:

1. Wer hat handwerkliches Geschick und könnte ein paar Stunden Zeit investieren für Arbeiten wie Leitungen entstopfen etc.?
2. Wer kann spontan und unkompliziert eine Geldspende tätigen, damit sie Handwerker, Kleider oder Nahrung beschaffen kann?
3. Wer kann Naturalien oder Gutscheine spenden?
4. Wer hat einen alten PC oder Laptop der noch funktionsfähig ist?

Man kann mir ein E-Mail schicken unter dlaeubin@gmx.ch und ich werde weitere Details gerne bereit stellen. Schon jetzt herzlichen Dank!

Unkomplizierte Hilfe für eine Freundin

Kurzfristige Bedürfnisse:

* Geld
* Nahrung
* Kosmetikprodukte (Waschmittel, Hundefutter, etc.)
* Kleider oder Kleidergutscheine
* Handwerker (Verstopfte Leitungen, defekte Spülmaschine, defekte Waschmaschine)
* 1 Bett
* 1 Doppelbett
* Winterjacken
* Winterschuhe
* Duvets und Kissen
* Hosen für Jungs
* Unterwäsche für meine Freundin

Längerfristige Bedürfnisse:

* Spontane Hilfe bei handwerklichen Problemen
* Hausräumungsaktion
* Entrümpeln, putzen etc.
* Geld
* Naturalien

Mehr dazu unter: http://www.bluetime.ch/?page_id=10827

22.11.2010

Siegeszug für Tux

Heute morgen habe ich zum erstenmal einen der neuen Trolleybusse aus dem Depot genommen. Und beim Aufstarten habe ich nicht schlecht gestaunt. Da begrüsste mich doch ein alt bekannter den ich von meinem Büro Zuhause kenne. Nähmlich der Pinguin
von Linux. Da muss ich jetzt den Hut ziehen das man zur Steuerung eines 1,4 Millionen teuren Fahrzeugs Opensource Software verwendet. Ein wahrer Siegeszug für Linux. Auch ich arbeite mittlerweile nur noch mit Ubuntu und bin voll zufrieden damit. Dabei möchte ich betonen dass ich längst kein Linux Guru bin. Auf den umfangreichen Hilfeseiten habe ich bis jetzt noch für jedes Problem eine Lösung gefunden. Zwar fristet bei mir immer noch ein Win Vista Laptop sein Dasein, doch der wird nur sporadisch benutzt. Und Viren kenne ich nur vom hörensagen.
Published with Blogger-droid v1.6.5

18.11.2010

Licht aus für Fribourg

Seit mehreren Jahren gehören sie zum Stadtbild wie die Kathedrale und das Funi und seit ebensolanger Zeit rege ich mich über das lieblose Weihnachtsgebastel auf den Bäumen des Boulevard de Perolles auf. Diese lieblos auf die Bäume geworfenen Lichterketten sahen ja zum Teil wirklich erbärmlich aus.
Und nun soll gottseidank damit Schluss sein. Den Gewerblern ist nähmlich das Geld ausgegangen und die Stadt gibt keines, denn sie macht die Weihnachtsdecko lieber auf statt über den Strassen und dies sieht ja auch ganz schön aus und hält erst noch das ganze Jahr. Doch diese verfolgt leider nicht den Zweck die Menschen zu erfreuen sondern im Verkehrschaos zu ersticken. Man kann also hier durchaus Paralellen sehen.
Und jetzt diskutiert man ebenfalls die grossen Tannen welche an verschiedenen Orten der Stadt aufgestellt wurden nicht mehr zu stellen. Und dies nur weil einige Mitbürger meistens nachts die Bäume in einiger Regie weiterschmückten und verschönerten.
Nun ich habe ja eigentlich nichts gegen Weihnachtsschmuck auf den Strassen, doch so ein bisschen Mühe sollte man sich schon geben und nicht einfach das Zeug einfach mal hinknallen damits einfach gemacht ist.
Wenigstens haben wir kein so weihnächtliches Wettrüsten wie es anderorts gang und gäbe ist.

15.11.2010

Apropos Steuergerechtikeit in der Schweiz

Ja wenns ums Geld geht hört bei den feinen Herren da oben der Spass auf. Bereits täubelen die ersten und wollen die Schweiz verlassen wenn die Initiative am 28 November angenommen wird. Das hört man gerne. Zuerst einsacken wo es nur geht, doch wenn das Volk aufmuckt das beleidigte Leberwürstchen spielen.
Jetzt sollte es doch der hinterste und letzte merken worum es in diesen Land geht.
Wir Mittelständler mit unseren Lohnausweisen stehen doch füdleblutt da und können nichts verstecken. Anders hingegen unsere vermögenden Mitbürger die alles abziehen und dann natürlich in dem Kanton leben wo es für sie gerade am günstigsten ist.
Mit mir nicht, ich bin für ein gerechteres Steuersystem, wer mehr Kohle hat soll auch mehr Steuern bezahlen.
Deshalb stimme ich am 28 . November Ja.

14.11.2010

Ich bin ein Neinsager, ein doppelter


Und ich stehe dazu auch mit meinem Bild. Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden. Ob diese Aktion ein Umdenken bewirkt oder nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist wird sich zeigen. Vielfach wird den Neinsagern vorgeworfen dass sie kriminelle Ausländer mit Samthandschuhen anfassen wollen. Ich sehe dies gar nicht so. Jeder der straffällig wird soll zur Rechenschaft gezogen werden, ob Ausländer oder Schweizer. Ich sehe immer mehr wie die SVP die Menschen mit primitivsten Angstargumenten gefügig zu machen versucht. Angstmacherei ist halt doch immer noch ein mächtiges Druckmittel wenn es darum geht Intressen durchzusetzen. Und dieses Instrument weiss die SVP wunderbar einzusetzen.
Listen!
Und nun zum Schluss noch meine Links zu den freien Inhalten bei Archive.org und LibriVox

09.11.2010

Knappe Freizeit

Das war ein strenger Tag heute. Arbeitsbeginn um viertel vor sieben bis um halb vier Nachmittags mit zwei Pausen zu je dreissig Minuten.
Ein Tag an dem ich staendig raus musste um die Stromabnehmer richtig einzuhaengen.
Es gibt Tage da klappt nichts aber auch gar nichts. Was solls, auch dieser Tag ging vorbei.
Allerdings hats ja auch anderorts nicht so geklappt wie es sollte, (Swisscom)
Published with Blogger-droid v1.6.5

07.11.2010

Gemuetlichkeit ist...

Den Tag mit einem Bier und einem Podcast zu beschliessen.
Published with Blogger-droid v1.6.5

05.11.2010

Abschied, Blatt für Blatt

Gerade bin ich daran die Hinterlassenschaften meiner letztes Jahr verstorbenen Mutter zu sortieren. Lange, viel zu lange habe ich dies hinausgeschoben und nun habe ich begonnen Blatt um Blatt zu sortieren, einzuordnen oder für immer weg zu legen. Dabei kommen immer wieder Erinnerungen hoch.Erinnerungen an schöne und manchmal weniger schöne Momente die ich mit meinen Eltern erleben durfte.
Gerade hielt ich einen Text in den Händen wo Mutter genau beschrieb wie sie ihre Todesanzeige wünschte.Diesen Text habe ich jedoch erst nach der Beisetzung gefunden und so ist alles anders gekommen. Es hat etwas Endgültiges wenn man die Sachen seiner verstorben Eltern sortiert und zum grössten Teil auch fort wirft.
Denoch finde ich, ist es ein befreiender Akt, der Platz schafft für neues.

02.11.2010

Was soll das ?

Die Damen und Herren von der SVP haben wieder mal etwas vor.Sie wollen kriminelle Ausländer sofort ausschaffen. Und zu diesem Zweck haben sie auch eine Initiative gestartet.
Seit Tagen und Wochen nun sind die Strassen und Plätze mit provokativen Plakaten verunstaltet. Solche Plakate sind eine Ohrfeige für jeden in der Schweiz lebenden Ausländer. Auf Schritt und Tritt wird ihm hier vorgehalten wie unerwünscht er ist.
Aber wie ich nun eben mal bin mache ich nicht mit bei dieser Volkshetze.

Und mal ganz ehrlich, diese Initiative löst überhaupt keine Probleme, sie schafft nur neue. Dafür werden andere dringende Probleme einfach unter den Tisch gekehrt, wer weiss vielleicht sogar mit Absicht. Bei anderen zum Himmel schreienden Ungerechtikeiten in unserer kleinen Schweiz bleibt diese Partei erstaunlich ruhig.
Für mich ist die Antwort ganz klar zweimal nein

31.10.2010

Das Wort zum Sonntag, oder einfach ein weiterer Audioboo

Ich bin gerade daran mich wieder in die Podcastwelt einzugewöhnen. Dazu gehört auch das Einfügen von fremden Inhalten in meinen Minipodcast. Fündig geworden bin ich unter anderem bei Archiv.org. Da hats jede Menge freie Inhalte wo man sich bedienen kann. Die Faszination meine Fantasie in fünf Minuten zu pressen hat mich voll gepackt.
Listen!

28.10.2010

Erinnerungen an analoge Zeiten

Alles spricht im Moment über die guten alten analogen Zeiten. Den Zeiten als die Telefone alle grosse Tasten hatten und der PTT gehörten, den Zeiten des Walkmans und Videorecorders. Alles lief anders ab und funktionierte trotzdem genauso gut wie heute. Man wusste nicht immer wo wer gerade war und doch fand man einander immer irgendwie.
Diesen Geist beschreibt Samy Nurian in seinem Büchlein "Als wir noch analog lebten", auf eine rührende Art und Weise.
Wir haben in Facebook Feunde die uns auf der Strasse nicht kennen und vergessen dabei die wirklichen Freunde.Ja vieles ist anders geworden, ich will jetzt aber nicht vom Saulus zum Paulus werden, doch es tut bestimmt gut so ab und zu sich dem allem bewusst zu werden und nicht jedem Hype hinterher zu rennen.
Den eine Tatsache ist unbestritten wie digital die Welt sich auch weiter entwickelt, wir werden immer analog bleiben.

26.10.2010

Wieder mal ein bisschen Audio

Es ist fast eine Art Wiederauferstehung meiner alten Podcasterzeiten. Mit Audioboo habe ich ein wirklich gutes Tool gefunden um schnell mal ein bisschen zu podcasten. Man kann zwar pro Datei nur gut fünf Minuten raufladen, doch dies reicht völlig aus um schnell mal was loszuwerden.Entdeckt habe ich das Ding wie schon oft bei Roger,der es auch schon einsetzt.
Listen!

18.10.2010

Mach mal Pause

Es ist mal wieder eine kleine Pause beim Busfahren angesagt. Dieses Jahr habe ich meine Ferien ein bisschen übers ganze Jahr verteilt. So bin ich etwa alle zwei Monate zu einer Woche Ferien gekommen. Der Ferienplan wird bei uns durch ein Punktesystem geregelt.
Je nachdem wann ich meine Ferien beziehe erhalte ich Punkte oder muss welche abgeben. Diese Punkteanzahl reiht mich dann in eine Liste ein wo ich nach Anzahl mal weiter oben oder unten bin.Ist man weiter unten kann man dann für das nächste Jahr nur noch wählen was übrigbleibt. Das Ungerechte am ganzen System ist dass es keinerlei Rücksicht auf Eltern mit schulpflichtigen Kindern nimmt. Da bin ich zum Glück mit meinen erwachsenen Kindern raus,es war nicht immer einfach. Aber meist habe ich es immer geschafft mit meiner Familie mindestens eine Woche Ferien im Sommer zu ergattern.
Dieses Video hier habe ich auf Youtube gefunden wo Fribustube ein ganzes Arsenal von Filmen über Fribourger Busse reingestellt hat.Darunter hats viele Raritäten die man heute nicht mehr sehen kann, so etwa das alte Tram.

16.10.2010

Mal ein Tipp

Seit einiger Zeit verwende ich ein Tool namens Dropbox, dass es wirklich in sich hat. In der Gratis Grundversion hat man 2GB Speicher, aber das ist noch nicht alles. Man kann sich dieses kleine Programm herunterladen für Pc, Mac und Linux und es auf mehreren Computern installieren. Alle Ordner und Dateien werden dann automatisch auf allen Computern synchronisiert wenn man online ist. So wie ich der drei Kisten mit verschiedenen Sytemen verwendet ist das eine super Sache. Nach Bedarf kann der Speicherplatz auch erweitert werden. 50 GB gibts für 9.99 Dollar pro Monat.
Eine andere Alternative für Ubuntu ist zum Beispiel auch Ubuntu One das in der neusten Ubuntu Version mit installiert wird.

12.10.2010

Ein heisser Herbst in Fribourg ?

"Die Polizei hat ein besetztes Haus an der Route Neuve in der Stadt Freiburg geräumt," schrieb heute morgen Radio Freibourg auf seiner Website. Und natürlich musste das Ganze so richtig medienwirksam morgens um sieben während des grössten Morgenverkehrs inszeniert werden. Fast fünfzig Polizisten marschierten auf um heute morgen um sieben Uhr ein paar Hausbesetzer die in einem Abbruchhaus an derRoute Neuve eingedrungen waren auf die Strasse zu setzten. Die Besetzer hatten bewusst ein Ultimatum des Oberamtmannes verstreichen lassen um auf die Wohnsituation in Fribourg aufmerksam zu machen.
Auf Indymedia schreibt das Collectiv Raie Manta folgendes: "Bevor der Winter einbricht, wollen wir die letzten bunten Herbstnächte damit verbringen neuen Wohnraum zu erschliessen und einen Raum für alternative Kultur und politische Arbeit schaffen. Wir wollen ein herrschaftskritisches Miteinander erreichen und dem ewigen Konkurrenzdenken das Teilen von Fähigkeiten und Wissen entgegenstellen. Wir wollen nicht nur reagieren sondern in die Offensive gehen, da uns ein grundsätzlicher Antagonismus gegenüber der von Ausbeutung und Ausgrenzung geprägten Gesellschaft eint".
Auch ich mache mir schon länger Gedanken bezüglich günstigem Wohnraum in Fribourg. Ich komme kaum mehr nach all die Häuser noch einmal zu fotografieren, so schnell verschwinden sie. An ihrer Stelle werden seelenlose Kästen mit Wohnungen die horrenden Mieten haben hingeklotzt. Vor allem Häuser aus der frühen Industriezeit Fribourgs scheinen absolut keinen Wert mehr zu haben.

23.09.2010

Neulich im Bus

Gesungen hat er zwar nicht bei mir im Bus, aber es hätte gut sein können.Dafür hatte einer meiner Kollegen die Ehre als Gustav seinen Bus betrat um ein kleines Konzert zu geben.

SEQUENCES LABEL SUISSE#8 featuring GUSTAV
Hochgeladen von RadioSuisseRomande. - Entdecke weitere Musik Videos.
Gustav der Tausendsassa der Fribourger Musikscene schafft es immer wieder deutsch und welsch gleichermassen zu begeistern.
Auch mich!

20.09.2010

Altweibersommer

Ja,jetzt ist er da der sogenannte Altweibersommer. Jene Zeit in der der der Sommer noch einmal aufbüht bevor dann der Herbst endgültig zuschlägt.

Aber woher kommt eigentlich das Wort Altweibersommer. In Wikipedia steht dazu folgendes:

Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. In norddeutschen Dialekten nennt man die Altweibersommerfäden Metten, Mettken oder Mettjen (als Verkleinerungsform von Made, das heißt, man hielt sie für Raupengespinst). Wegen der lautlichen Ähnlichkeit wurde dieser Begriff wohl volksetymologisch zu Mädchen umgedeutet.

Im Volksglauben wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen, der Nornen oder der Jungfrau Maria („Marienfäden“, „Mariengarn“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“, „Mutter Gottes Gespinst“) gehalten. Weitere Bezeichnungen sind Ähnlsummer, Frauensommer, Mädchensommer, Mettensommer, Mettkensommer, Metjensommer, Witwensömmerli, Liebfrauenhaar und fliegender Sommer. Im Volksglauben nahm man an, dass es baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen.
Meteorlogisch wird es folgendermassen beschrieben:
Der Altweibersommer ist eine so genannte meteorologische Singularität und bezeichnet einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im Spätjahr, oft im September, welcher sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet. Das kurzzeitig trockenere Wetter erlaubt eine gute Fernsicht und intensiviert den Laubfall und die Laubverfärbung.
Alles in allem eine wunderschöne Zeit die man in vollen Zügen geniessen sollte.

09.09.2010

Jetzt wirds interessant

Ja genau diese Jahreszeit ist es die ich liebe, die Zeit zwischen Sommer und Herbst.Da ist das Licht so intensiv und speziell, man kann es gar nicht beschreiben. Dies alles fällt mir eigentlich nur auf weil ich während meiner Arbeit ständig draussen bin. Als hätte der nichts anderes zu tun, werdet ihr wohl sagen.
Ja ich bekomme viel mehr mit als ich eigentlich sollte. Die Fahrerei mit meinem Bus nimmt mich zwar ziemlich in Anspruch, doch ich habe immer ein paar Augenblicke für die Umgebung reserviert. Und heute war wieder mal so ein besonderer Tag. Diese Wolken ,dieses Licht, wenn ich malen könnte hätte ich wohl angehalten und eine Staffelei aufgestellt.
Auch Segantini hätte seine helle Freude daran gehabt.
Da ich aber nicht malen kann muss ich das Bild so auf nehmen wie es sich mir darbietet, Fotografieren während der Arbeitszeit ist nicht gerade das Ideale.

31.08.2010

Der Alltag hat mich wieder

Die Ferien sind vorbei und die Routine hält wieder Einzug. Zwei Tage arbeiten und ich könnte schon wieder Ferien gebrauchen.Und schon wieder habe ich Formulare ausfüllen müssen. Eine Situation die immer wieder vorkommt. Man fährt so mit seinem Bus gemütlich vor sich hin, und schon passierts. Kurz vor dem Bus geht auf der rechten Seite bei einem parkierten Auto die Türe auf. Also dann,voll in die Eisen steigen und schon ist im Bus das Chaos perfekt. Schreiende Kinder die aus ihren Kinderwagen fallen und frisches Gemüse das aus den umgefallenen Rentnerschleppern munter durch den Gang nach vorne purzelt.
Danach folgt das ganze Programm.Gemüse auflesen, verwirrte Rentner beschwichtigen, Kinderwagen aufstellen und den Inhalt auf Verletzungen überprüfen,Namen und Adresse von mutmasslichen Verletzten aufnehmen. Eine Oma lupft den Rock und zeigt mir nicht ohne Stolz ihr blaues Knie, derweil ich beschämt wegschaue weil ich fast zu viel sehe. Als sich das Ganze einigermassen beruhigt hat, nehme ich beim Bus den Fahrtenschreiber raus und schreibe die Nummer des fehlbaren Lenkers auf. Der ist inzwischen fröhlich davon spaziert als ginge ihn das Ganze nichts an. Jetzt habe ich aber schon ganz toll Verspätung und an Aufholen ist nicht mehr zu denken.Also fahre ich normal weiter und freue mich schon auf das Rapport ausfüllen nach Feierabend.
Ja, ja manche Tage habens in sich !

29.08.2010

Abstecher in den ehemaligen Osten

Auf dem alten Marktplatz von Magdeburg habe ich versteckt hinter der grossen Rolandstatuediesen Schalk entdeckt der eigentlich auch jeder kennen sollte.Jedoch über die rätzelhaften Halbkugeln von Magdeburg habe ich dort nichts erfahren. Da muss ich wieder Wikipedia konsultieren.

Schauriges und märchenhaftes aus Bremen

Im Bleikeller neben dem Dom haben einige ältere Bewohner Bremens ihr Ruhelager aufgeschlagen. Leider waren sie nicht sehr gesprächig.

Die vier Gesellen hier muss ich nun wirklich nicht mehr vorstellen. Wer die nicht kennt kann ihre Geschichte hier nachlesen

Schlossherr für eine Nacht


Für eine Nacht waren wir sogar auf einem Schloss einquartiert, nähmlich in der Jugendherberge Ortenberg.
Sich mal für eine Nacht als Schlossherr fühlen und aufs gemeine Volk herunterschauen. Das ist etwas was man nicht alle Tage erlebt.

Zurück aus dem Norden


Ja wir waren wieder mal im Norden Deutschlands in den Ferien. nach vielen Jahren die wir mal dort oben mit unseren damals noch kleinen Kindern verbracht haben.
Mit einem ungefähren Ziel sind wir losgefahren.Morgens haben wir jeweils die Jugendherberge für den Abend reserviert und sin dann gemütlich dorthin gefahren. Ab und zu haben wir angehalten und uns was angeschaut.
Unter anderem auch das oben abgebildete Ottohus in Emden

05.08.2010

Es ist an der Zeit

dass ich mal was über meinen bisher versteckten Blog erzähle wo ich seit einiger Zeit so meine schriftstellerischen Ambitionen rauslasse. Ich möchte hier zum erstenmal meinen Blog Microgeschichten vorstellen. So dann und wann stelle ich hier kleine selbstgeschriebene Geschichten ein die keinen Anfang und kein Ende haben. Dies mache ich bewusst so weil die Vorgeschichte und Fortsetzungen sich im Kopf des Lesers abspielen sollen.So hat wohl jede meiner kleinen Geschichten bei jedem Leser einen anderen Anfang und Schluss.
Manchmal beziehen sich meine Geschichtsfetzen auf reales um mich herum oder entstehen spontan einfach so heraus.
Also lasst euch überraschen und schaut ab und zu rein bei meinen Microgeschichten.

03.08.2010

Nachtzeit

Hatte vor einer Stunde Feierabend und bis ich Zuhause bin ist schon ein Uhr morgens, noch ein bisschen ans Netbook sitzen und schon ist's zwei Uhr. Und morgen, ähh, heute noch einmal das Ganze von vorne. Jetzt mit dem Sommerfahrplan triffts einem häufiger mit dem Nachtdienst. Bin aber ganz zufrieden mit dieser Situation, denn Nachtdienste sind gut bezahlt (Nachtzulagen) und es geht viel ruhiger zu wenns nicht gerade an einem Wochenende ist wo alle im Ausgang sind.
So, langsam beginnen mir die Augen klein zu werden und deshalb sage ich jetzt gute Nacht Freunde mit Reinhard Mey.

01.08.2010

Die Rede

So, und hier löse ich auch mein Versprechen ein dieses Jahr eine Augustrede zu halten. Es hat mich schon einige Überwindung gekostet, so als ob ich vor einer ganzen Gemeinde sprechen müsste. Ich habe etwa fünfmal neu begonnen bis ich mit dem Resultat zufrieden war.

30.07.2010

Sommerpause und sonstiges Geschwafel

Bald ist es wieder soweit. Landauf, Landab gehen sie wieder um , sagen viel und doch nichts, die Augustredner. Daher ist auch diese Rede hier absolut nicht übertrieben. Und weil das ja jeder kann werde auch ich mich dazu hergeben mal eine 1. Augustrede zu halten. Ich habe zwar auch nicht viel zu sagen aber wenn die das können kann ich das noch lange. Es gibt halt manchmal Dinge in unserem kleinen Land die müssen einfach gesagt werden und deshalb hat man wohl den ersten August erfunden.

06.07.2010

Wieder ein Meilenstein

Letzthin da jagen sich die Meilensteine in meinem Leben. Geburtstage, Hochschulabschlüsse und Rekrutenschule. All dies hat mein jüngerer Sohn innert kürzester Zeit durchlaufen. Ich merke aber dass das Ganze nicht spurlos an mir vorübergeht. Es sind Meilensteine und ich weiss dass die Zeit die ich mit meinen Kindern zusammen lebte für immer zu Ende geht.
Irgendwo habe ich mal gelesen dass man Kinder nur für eine gewisse Zeit geliehen bekommt. Dann gehen sie fort und leben ihr eigenes Leben. Wenn man Glück hat darf man daran noch ein wenig teilhaben.
Das Einzige was man tun kann ist ihnen Glück zu wünschen und sie ziehen zu lassen. es ist ein schmerzvoller und zugleich schöner Moment das Leben dass man so lange behütet hat frei zu geben wie einen Vogel den man fliegen lässt und weiss dass er nie zurückkommt.
Himmel, was bin ich sentimental geworden, ich sollte mich doch freuen, so viele schöne Momente warten noch auf mich.

30.06.2010

Fribourg und sein Chaos

Nun ist es also soweit, ab dem 12 Juli wird das Zentrum von Fribourg nur noch in eine Richtung befahrbar sein für den Privatverkehr. Die Busse verkehren aber weiterhin in beiden Richtungen. Das Ziel des Ganzen soll sein dass die Leute vermehrt die öffentlichen Verkehrsmittel benützen. Wers glaubt wird selig.Lieber steht der Fribourger Bürger morgens eine halbe Stunde früher auf, nimmt einen weiteren Arbeitsweg in Kauf, als er auf sein geliebtes Auto verzichtet.
Durch die Schaffung sogenannter Begegnugszonen wird leider auch der öffentliche Verkehr gebremst und weil bei uns die Velofahrer auch die Busspuren benützen dürfen, und dies möglichst in der Mitte ist ein Chaos vorpprogrammiert.
Am schlimmsten ist es in der Unterstadt wo mit allen Mitteln verhindert werden will dass die Automobilisten sie als Schleichweg benützen. Da hat man Verengungen, Poller,Fahrbahnerhöhnungen und Begegnungszonen eingerichtet.
Nun den Fahrplan zu den Stosszeiten kann man in Fribourg getrost vergessen. Man ist dann da wenn man da ist. Irgendwann!!!

28.06.2010

Heiss, heisser........

Ja, er ist endlich da und ich darf ihn hautnah erleben auf meiner Arbeit als Busfahrer, den Sommer. Jetzt spielts plötzlich wieder eine wichtige Rolle ob man einen Bus mit Klimaanlage erwischt oder nicht. Meistens erwische ich eben keinen und dann heissts saufen und schwitzen, aber nur Wasser in seiner reinsten Form. Aber was solls für die paar Wochen Gluthitze hält man es schon aus.Ist ja doch so schnell vorbei.

11.06.2010

Wochenende, aber nicht für mich

Freitag Abend, doch für mich kein Grund zurück zu lehnen, meine Woche endet erst am Montag Mittag.Wie immer am Wochenende von Otto Normalarbeiter hats Leute jeglichen Couleur und Ansichten im Bus.Für heute ist mir der Balkan Beatman geblieben.Zwischen Perolles und Bahnhof rief er diese Worte mehrmals durch den Bus.Bei mir hat er jetzt den Namen Balkan-Beatman auf ewig.
Und gegen Abend wurde es dann wieder hektisch wie jeden Freitag. Die Leute schalten ab und denken nur noch an das kommende Wochenende.Das ergibt jeweils die gefährlichsten Situationen auf der Strasse. Nach dem Wochenende siehts dann meistens anders aus. Was am Montagmorgen kommt, zeigt dieses Video ganz schön.
Ein schönes Wochenende Euch allen.

02.06.2010

Des Rätsels Lösung

Vor einiger Zeit wurde ich Zeuge wie die Statue des heiligen Petrus Canisius in der Grand Rue verschwand und für einige Wochen einer seltsamen Dame Platz machte. Sehr schnell erkannte ich dass es sich um eine Art Ferienvertretung handeln musste. Auf der Homepage von Anyma bin ich nun auf die Urheber dieser Aktion gestossen. Dies möchte ich euch nicht vorenthalten.




31.05.2010

Wieder mal ein Filmtipp

Der Debutfilm der Schweizer Resigeurin Séverine Cornamusaz erzählt die Geschichte eines Bergbauern der zusammen mit seiner Frau eine Alp bewirtschaftet.Er führt das Regime auf dem Hof mit harter Hand und misshandelt seine Frau.Als seine Frau nicht mehr arbeiten kann beschliesst der Bauer einen Wanderarbeiter anzustellen.
Der Film erinnert mich in seiner düsteren Stimmung an Höhenfeuer von Fredi Murer. Er ist absolut sehenswert. und räumt auf mit der oft kitschigen weltfremden Vorstellung von der heilen Bergwelt.

27.05.2010

Ein unverhofftes Wiedersehen

Da bin ich doch in Bümpliz gestern unverhofft auf einen ehemaligen Bewohner des Autofriedhofs in Kaufdorf gestossen. Es handelt sich hier um den Posten 531 der in Bümpliz ein neues Zuhause gefunden hat.

25.05.2010

Wieder mal früh

Nach einer Woche Ferien sitze ich an meinem Frühdienstfrühstückstisch. Ich muss mich wieder daran gewöhnen so früh aufzustehen. Das ist jetzt das erste Mal dass ich beim Frühstück blogge. Ich sollte dies öfters machen.
So, aber jetzt ist Zeit los zu fahren, die Arbeit ruft. Bis später.

17.05.2010

Totgesagte leben länger


Die virtuelle Welt Second Live. Längst totgesagt kann man immer noch durch diese wunderschönen Welten wandern. Allerdings trifft man selten Leute an, ausser an den bekannten Treffpunkten. Ich habe hier einmal eine Universität besucht und war erstaunt wie man zum Gegensatz von früher viel mehr Dinge bedienen oder sonstwie benutzen konnte. So bin ich mit einem Aufzug gefahren, oder war auf einem Karussell wo ich meine Runden drehen konnte.
Ich glaub, ich werde nun wieder ab und zu einen Ausflug dahin machen.

10.05.2010

Morgen, morgen...

Ja, ich bin auch so einer der gerne mal was auf die lange Bank schiebt.Und wenns dann eng wird kommt der grosse Stress. Laut Studien soll sogar jeder vierte an der sogenannten Prokrastination leiden. Zum Glück findet man aber für alles im Netz eine Lösung. So zum Beispiel hier. Doch den inneren Schweinehund kann man dann schon alleine bekämpfen.
In dem witzigen Video unten ist das Problem auch ganz richtig dargestellt. Also, auf in den Kampf.

02.05.2010

Achtung es ist Montag

Heute morgen hab ich es wieder mal erlebt. Einen typischen Montagmorgenverkehr. Und der ist nicht ohne.Drängeln, hupen und was sonst noch so alles möglich ist. Und ja nie unter keinen Umständen den Bus von der Haltestelle wegfahren lassen. Und für die Fahrgäste hats am Montagmorgen scheinbar nur eine Türe beim Bus, nähmlich die vorderste beim Fahrer.
zum Glück ist für mich Freitag heute.

28.04.2010

Die kleinen Kerle



Lange habe ich sie nicht mehr gesehen, aber heute Abend bei meinem unfreiwilligen Halt mit meinem Motorrad sind sie mir ganz gemütlich über den Weg gekrabbelt. Ich spreche hier natürlich von den Maikäfern die schon bei "Max und Moritz" eine Rolle spielen.Die beiden Lausbuben legten die Viecher ja bekannterweise dem Onkel Fritz ins Bett. Bei den kleinen Krabbeltieren kommt natürlich sofort wieder die Erinnerung an meine Jugendzeit hoch. Da sind wir Abends beim Eindunkeln jeweils mit Tennisschlägern und andern Schlaginstrumenten los gezogen um die Viecher zu bekämpfen. Heutzutage würde ich dies nicht mehr tun, aber damals waren die Käfer noch eine echte Plage die es zu bekämpfen galt. In den späteren Jahren habe ich kaum mehr Maikäfer gesehen, nur so dann und wann ein vereinzeltes Exemplar. Und der Maikäfer ist bis heute das einzige Insekt geblieben welches ich freiwillig in die Hände nehme. Sie sind halt doch so herzig.

20.04.2010

Wer kanns aussprechen?

Er ist gerade in aller Munde , doch die wenigsten können fehlerfrei seinen Namen sagen, oder könnt Ihr es? Nicht schlimm, ich kanns auch nicht. Doch ich habe mich schlau gemacht im Netz und kenn ihn jetzt fast schon auswendig, den Eyjafjallajökull. Bereits hat er viele Fans .Und er hat auch schon eine Facebookseite , mehrere sogar. Von ihm werden wir wohl noch einiges hören.
Das Ganze zeigt wieder mal wie klein und hilflos wir einem solchen Ereignis gegenüberstehen.
und jetzt lassen wir ihn mal weiterrauchen, er darf dass ja weil er draussen ist.


19.04.2010

Müde

Ich komme gerade von meinem Fitnesstraining nach Hause und bin hundemüde. Das mit dem Krafttraining ist leider ein Muss weil ich sonst wegen der vielen Herumsitzerei Rückenschmerzen bekomme. Soviel zu den Schattenseiten des Busfahrerdaseins.
Also wie gesagt ich bin richtig kaputt. Obs am Frühling liegt oder den kurzen Nächten, ich weiss es nicht. Aber denoch lass ich es mir heute nicht nehmen wieder mal ein paar Zeilen zu schreiben. Obwohl ich eigentlich längst schon wieder im Bett sein sollte. In sechs Stunden heisst es schon wieder aufstehen und fahren. Ich wollte gerade noch etwas interessantes erzählen was ich im Web gefunden habe, doch es fällt mir einfach nicht mehr ein. Vielleicht dann morgen.

08.04.2010

Erinnerung an Gertrud



Schon bald ist es eine Woche her seit meine Frau und ich in Marseille waren. Eine schöne Kulturreiche und alte Hafenstadt am Mittelmeer. Wieviel hatte ich im Vorfeld unserer Reise negatives gehört über diese Stadt."Da bist du nicht mal am helllichten Tag sicher und nachts erst gar nicht aus dem Hotel gehen", so in etwa tönte es von verschiedenen Seiten. Um es gerade vorweg zu nehmen, wir fühlten uns zu keinem Zeitpunkt unsicher und haben den Kurzurlaub voll genossen.
Vorallem waren wir überrascht von der ausgesprochenen Freundlichkeit der Einwohner was man sonst eigentlich nicht von allen Grossstädten sagen kann. Viele kleine Begegnungen bleiben uns in Erinnerung. Für mich vor allem die mit Gertrud. Wir haben Gertrud getroffen bei unserem Bummel durch das alte Stadtquartier "Le vieux Panier". Gertrud ist eine achtzehn Jahre alte Möwe die täglich um dieselbe Zeit ins Quartier fliegt wo sie von einem Bewohner gefüttert wird. Dies mache sonst keine Möwe, erzählte mir der Mann der das Futter auslegte. Gertrud sei eben etwas besonderes.Diesen Eindruck gewann ich auch beim Anblick dieses grossen eleganten Seevogels.

31.03.2010

Unterwegs zur Sonne

Es musste sein, wir müssen wieder mal weg und den Frühling suchen. Also auf nach Marseille.

29.03.2010

Neulich beim Chef

Ich bin ja eigentlich ein besonnener Busfahrer, doch manchmal habe auch ich solche Gefühle. Aber mein Chef würde wohl da weniger Vertändnis zeigen.

28.03.2010

Der erste in diesem Jahr

Heute habe ich ihn getroffen, den ersten Jakopspilger in diesem Jahr. Man hat ihn sofort erkannt wie er mit seinem Haselnusswanderstock ins Restaurant kam. Er hatte zwar keine Muschel am Hut, aber am Rucksack baumelte ein kleiner Anhänger in Muschelform.
Als ich das Restaurant verliess, sah ich ihn draussen wie er eine Zigarette rauchte. Da haben sie aber noch etwas vor sich, meinte ich als ich bei ihm vorbeiging. So sind wir dann ins Gespräch gekommen.Er sei von Romanshorn aus gestartet und hier in Fribourg sei für ihn vorläufig Schluss. Später werde er die Route dann an der gleichen Stelle fortsetzen. Aber jetzt sei er dazu zu müde. Auch habe er noch niemanden getroffen der auch um diese Zeit den Camino mache und so sei er fast den ganzen Weg alleine gelaufen. Er erkundigte sich noch nach dem besten Weg nach Fribourg und danach ging jeder seines Weges.
Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen wenn immer möglich mit den vorbeikommenden Pilgern zu sprechen um ihre Eindrücke und Beweggründe kennen zu lernen.

21.03.2010

Eindrücke von der Swissmoto Zürich

Da habe ich noch ein paar Eindrücke von der Swissmoto die ich besucht habe.Da habe ich zum erstemal ein E-bike gesehen. Denen gehört eindeutig die Zukunft. Und sonst gabs viele qualmende Reifen und atemberaubende Stunts zu sehen, wenn auch eingeschränkt wegen des Platzmangels.

16.03.2010

Ein gefühlvoller Abend

Heute Abend war bei mir wieder einmal Gefühlskino angesagt. So ein bis zweimal pro Woche hole ich mir in der Mediathek der Universitätsbibliothek einen Film und schau mir den Zuhause an.Manche sind gut und manche grottenschlecht. Manchmal gehe ich einfach so durch die Regale und picke mir einfach so einen raus und schau diesen an.So habe ich mir schon richtige Perlen geholt die ich sonst nie anschauen würde. Diesen hier,der englische Patient wolte ich schon lange mal anschauen und ich kann ihn jedem weiter empfehlen. Aber seid vorgewarnt, Taschentücher bereithalten, vorallem gegen den Schluss.Und morgen schaue ich mir dann noch Brokeback Mountain an, für heute reichts.

09.03.2010

Alte Zeiten

Heute habe ich eine richtige Rarität gefunden auf Youtube. Diese alte Nähmaschine hatte ich fast vergessen. Und jetzt finde ich hier diese Dinger quiklebendig obwohl die meisten davon längst verschrottet sind. Zum Glück haben ein paar Angefressene das Ganze für die Nachwelt festgehalten.

Und wir hatten sogar mal ein Tram. Dazu habe ich hier auch etwas gefunden. Es sind Bilder vom letzten Betriebstag am 31. März 1965.

An die Zeit des Trams kann ich mich überhaupt nicht erinnern weil ich nicht in der Stadt aufgewachsen bin. Zum Schluss kann man hier noch sehen wie wir heute in der Stadt rumkurven. An dieser Stelle noch herzlichen Dank für die Bilder von fribus. Alle Videos von ihm findet man hier.

04.03.2010

Zwischenzeit

Bereits ist die Hälfte meiner Ferienwoche herum und wie üblich habe ich nicht annähernd so viel erledigt, wie ich es mir vorgenommen hatte. Dies scheint bei mir so eine Art unumstößliches Naturgesetz zu sein. Längst habe ich es aufgegeben dagegen zu kämpfen. Was mir gerade in den Sinn kommt mache ich und der Rest bleibt halt liegen. Dies zwar nicht immer zum Vergnügen meiner Frau.
Und so mache ich so Ferien vor mich hin und schaue der Zeit beim Vergehen zu.Die vergeht ja jetzt neuerdings auch schneller seit sich die Erdachse vom Erdbeben in Chile verschoben hat. Mir solls egal sein die paar tausendstel Sekunden merke ich ja eh nicht.
Also dann, mache ich mich daran die restlichen Tage meiner Ferienwoche mit süssem Nichtstun zu verbringen. Und mit dieser Ansicht steh ich auch nicht alleine da.

01.03.2010

Neue Ziele

Schon einige Jahre geistert diese Idee schon in meinem Kopf herum. Und dieses Jahr wenns wärmer wird ist dies eines meiner ersten Ausflugsziele. Man hört nicht mehr viel von Bruno Weber und seinem Skulpturenpark den er in rund vierzig Jahren selbst gebaut hat. Ich kann mich noch gut erinnern als man seinen Skulpturenpark in den Siebzigern abreissen wollte. Man wollte damals diesen Spinner mit seinen verrückten Werken nicht. Zum Glück haben die Behörden später dann den Wert dieser einmaligen Anlage erkannt und sie unter Schutz gestellt. Der mittlerweile fünfundsiebzigjährige Künstler arbeitet immer noch an seinem Skulpturenpark und hofft ihn noch fertig zu stellen.

27.02.2010

Die Lesung

Seine Texte und Geschichten begleiten mich schon seit früher Kindheit. Gestern hatte ich nun einmal Gelegenheit ihn einmal live an einer Lesung zu sehen und zu hören. Die Rede ist natürlich von einem der bekanntesten Schriftsteller und Kabarettisten der Schweiz, Franz Hohler. Er las Geschichten aus seinem neuen Märchenbuch für Erwachsene vor. Eine seiner Geschichten kann man im Video unten sehen und hören. Es fasziniert mich immer wieder wie er eigentlich toten Gegenständen Leben einhaucht und sie spannende Geschichten erzählen lässt. In Franz Hohlers Welt ist alles möglich, Tiefkühltruhen wachsen über sich hinaus, verzauberte Billetautomaten werden zu Prinzessinnen und die ungewöhnliche Reise einer Made nach Schanghai. Und ganz am Schluss als Zugabe kam es dann, das wohl jedem Schweizer von sieben bis siebenundsiebzig geläufige Totemüggerli.

24.02.2010

Ein paar Tage noch..

Dann gehts wieder los und ich löse mein Motorrad wieder ein. Ich wollte eigentlich erst Anfang April wieder beginnnen zu fahren, doch solange werde ich es wohl nicht aushalten und deshalb habe ich entschieden ab dem ersten März wieder "on the road" zu sein. Zu diesem Thema ist auch das sechsteilige Video welches ich gerade gefunden habe. Das sind wirklich grossartige Aufnahmen welche das Herz jedes Töfffreaks höher schlagen lassen. Geniesst diese Bilder denn sie sind wirklich einmalig.
So, und jetzt begebe ich mich wieder auf die Strasse, mit meinem Bus.
Fertig geträumt!

18.02.2010

Wo ist die Fahnenspitze ?

Immer mehr Funktionen, Buzz, Twitter, Facebook, Myspace usw... Und alle diese Dienste sind hungrig, nach Daten, Bildern, Videos, sie wollen ständig gefüttert werden . Wo hört dies alles auf, fragt sich mancher. Es hört nicht auf. Das hört nie mehr auf. Die Grenze sind jetzt wir, die Blogger, Twitterer, Facebookler oder was auch immer.Wir müssen entscheiden wie weit wir uns verzetteln wollen, was wir wo veröffentlichen wollen.Wieviel Zeit wir in diese Social Netzwerke investieren wollen. Und dann kommt man unweigerlich zur Frage wieviel Zeit will ich der Onlinewelt opfern und wieviel will ich für mich selbst nehmen? Was ist mir in meinem Leben wichtig? Ich will jetzt nicht dem ganzen den Rücken zudrehen,oder alles verteufeln. ich bin ja auch ein eifriger Nutzer all dieser Angebote. Aber es ist sicher sinnvoll sich ab und zu mal ein paar Gedanken machen und Dinge zu hinterfragen.
In diesem Zusammenhang kommt mir das Märchen Momo von Michael Ende in den Sinn. Die grauen Herren die überall sind und den Menschen ihre Zeit abluchsen. Sind nicht alle diese Netzwerke die grauen Herren unserer Zeit?

13.02.2010

Geschichten hinter den Fassaden

Bei meiner Fahrt heute morgen durchs winterliche Fribourg ist mir dieser Balkon aufgefallen. Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, dass er die Nachricht seine Kinder zu sehen auf den Balkon hängt. Da steht wörtlich geschrieben, "Repose en Paix, je veux mes 3 enfants" ( Ruhe in Frieden, ich will meine 3 Kinder ) und das zerschnittene Schweizerwappen soll wohl zeigen dass dieser Mensch das Vertrauen in den Rechtsstaat vollkommen verloren hat. Schicksale die man sonst normalerweise nicht sieht. Alles wird sonst bei uns Schweizern hinter schönen Fassaden versteckt.

Der Weg aller Wege

Ich weiss nicht wieso, aber er läuft mir sozusagen von Zeit zu Zeit über den Weg. Das kommt vielleicht auch daher dass ich fünfzig Meter von ihm weg wohne. Ich spreche natürlich vom Jakopsweg der jedes Jahr tausende Menschen verschiedenster Herkunft anzieht. Auch auf mich übt dieser jahrtausend alte Pilgerweg eine ganz spezielle Faszination aus obwohl ich doch fast gar nicht religiös bin. Ich denke das hat auch nicht viel mit dem Glauben an eine Religion zu tun. Wir alle sind doch in unserem Herzen irgendwie Nomaden geblieben. Und in bestimmten Situationen in unserem Leben müssen wir uns wieder unserem inneren Nomaden bewusst werden. Denn wenn wir unterwegs sind finden wir wieder zu uns und unseren Wurzeln. Ich will mir hier nicht anmassen für alle zu sprechen. Der Camino hat für jeden der ihn begeht eine andere Bedeutung. Und so wird es wohl auch für mich sein. Denn ich werde ihn auch machen, eines Tages, irgendwann. Dann werde ich einfach loslaufen. Man sagt der Camino sei wie dass Leben. Man lebe alle Phasen seines Lebens noch einmal durch, von der Jugend an bis zum Alter.
Nehmt euch doch die Mühe mal alle acht Teile dieser Dokumentation anzusehen, sie ist wirklich interessant. Und alle die Reiseberichte suchen, habe ich hier , hier und hier etwas gefunden.


12.02.2010

Die Buzzmania

Heute begab ich mich wieder einmal in den undurchdringlichen Dschungel meines Pcs. Ich muss dies so sagen weil er so vollgestopft ist mit Kabel, Festplatten und sonst was noch. Und in dieses Gewirr von Kabeln , Staub und Steckern pflanzte ich bei einer Operation am offenen Pc Herzen einen neuen Lüfter ein. Und es klappte erstaunlich gut. Nach dem Wiederbeleben meines Patienten schnurrte dieser leise wie ein Kätzchen. Mal endlich etwas dass auf Anhieb klappt. Meiner Freude über diese gelungene Aktion gebe ich hier nun mal wieder in einem Video preis. Ich sollte dies eigentlich noch mehr machen.
Und nun zum Buzzen. Den ganzen Tag höre und lese ich nichts anderes. Da ist ja eine wahre Buzzmania ausgebrochen. Hoffentlich handelt es sich hier nicht wieder um ein Strohfeuer. Solche hatte es in der letzten Zeit genug. Sehen wir mal wie sich das Ding so entwickelt. In ein paar Wochen wissen wir mehr.
video

10.02.2010

Die Rückkehr des Winters

Ich hatte mich eigentlich schon gefreut bald die ersten Märzglöckchen zu sehen, aber der Winter wills nochmals wissen. Und in unserer Stadt geht das Streusalz aus. Na super, und ich habe heute Abend Nachtdienst. Das wird mir eine Rutschpartie geben. Doch nun zurück zu den schönen verträumten Seiten des Winters. Bei solchem ausgiebigen Schneefall erinnere ich mich immer an die Schlittenfahrten die ich als Kind mit meinem Vater gemacht habe. Allerdings gingen die immer gut aus.

08.02.2010

Ein Lebenszeichen

Da dümpelt er nun so vor sich hin, mein Blog. Ja ich gebs ja zu, in der letzten Zeit war ich nicht so motiviert zum bloggen. War es das Wetter, zu viel Arbeit oder der Januarblues. Wohl von allem etwas. Und dazu kam nun noch ein bisschen Grippe, ein bisschen Schreibstau und schon steht alles still.
Nun jetzt wo das neue Jahr nicht mehr so neu ist und der Alltag wieder das Zepter führt, kommen sie langsam wieder hervor die verrückten Ideen. Träume, Wünsche und geben dem neuen Jahr Farbe und den richtigen Schuss Verücktheit um den grauen Alltag zu überleben. Also denn, auf in ein neues verücktes unübliches farbiges Jahr.

30.01.2010

Mal sehen obs heiss wird heute Abend

Da lungern schon etwa siebzig ganz in schwarz gekleidete Berner Fans in der Stadt herum und ich muss natürlich Nachtdienst auf der Linie 1 haben. Mal sehen vielleicht gibts wenigstens ein paar aufregende Bilder.

25.01.2010

Wo ist der Busblogger?

Hat vielleicht mancher gedacht weil hier nichts mehr passierte in der letzten Zeit. Nun, ich war ein wenig krank und musste dass Bett hüten. Zum Bloggen konnte ich mich einfach nicht aufraffen und so blieb das Zeug einfach liegen.
Doch heute Abend hats mich wieder gepackt und ich lege wieder los wie zu alten Zeiten. Apropo alte Zeiten, gerade habe ich mir wieder mal meinen mitlerweile stillgelegten Podcast, den Buspod angehört. Im Moment kann ich mich noch nicht entscheiden ob ich ihn endgültig sterben lassen will, weiterführe, oder ganz was neues mache. Doch das Podcasten an und für sich reizt mich immer noch. im Moment bin ich gerade daran Ideen zu sammeln um wieder was auf die Beine zu stellen. Mal sehen. Könnte mir aber auch ganz gut vorstellen wieder regelmässig was mit Video zu machen. Werde mal ein paar mal darüber schlafen und dann wird sich schon was finden.

15.01.2010

Wieder einmal

Ja seit vielen Jahren habe ich es wieder mal gewagt und habe ein Fitnesscenter betreten, zwecks Auffrischung meiner schlaffen Muskeln. Um welches Studio es sich handelt will ich hier nicht verraten, (mache keine Werbung) aber nur soviel, hier wird mehr Wert auf medizinische Abklärung gelegt als schneller Muskelaufbau. Der Grund für meinen Besuch war mein gelegentliches Melden meines Rückens. Ich werd halt auch nicht jünger. Und die ewige Herumfahrerei im Bus ist für meine Fitness auch nicht gerade förderlich. Und ich möchte noch das eine oder andere Pölsterchen loswerden.
Ja und so habe ich also heute ein erstes Probetraining absolviert. Morgen werde ich dann einiges zu spüren bekommen. Aber was solls,ist doch alles nur für die Gesundheit.

12.01.2010

Rein in den Alltag

Da sitze ich nun wieder mal und habe Feierabend. Das neue Jahr ist nun nicht mehr so neu und ich wollte eigentlich schon lange wieder mal was bloggen. Doch manchmal reicht eben die Zeit nicht und so muss der Feierabend herhalten. Ich stelle gerade fest dass das Wort Feierabend eines meiner meistbenutzten Wörter ist.
Also der heutige Tag war geprägt von der Linie 6 und 4. Die Linie 6 verläuft von der sogenannten Banlieu Fribourgs ,dem Schönberg über das Zentrum zum Kanonsspital. Dazu muss gesagt sein dass ich seit zwanzig Jahren in dieser "Banlieu" lebe, und dies ganz gut. Ja es gefällt mir da so gut dass ich hier vor zwei Jahren eine Wohnung gekauft habe. Dies nur so zu den Vorurteilen. In diesem Quartier leben über zweihundert verschiedene Nationen und ich finde dies sehr interessant.
Die Linie vier geht vom Bahnhof in die Altstadt hinunter, meinem Lieblingsquartier. Hier ist das Busfahren noch ein echtes Abenteuer obohl wir da nur mit Midibussen fahren.Beim Kreuzen mit anderen Fahrzeugen gehts hier oft nur um Centimeter. Da unten kann man eigenntlich nicht von Stadt sprechen, eher von einem Dorf, obwohl vom vom vielgerühmten Geist dieses Quartiers viel verloren gegangen ist. Die meisten Einwohner hier unten sind Studenten. Viele bleiben da für ihr ganzes Leben hängen.
Ich habe nie gezählt wieviele male ich über die beiden Steinbrücken und die alte Holzbrücke gefahren bin. Vermutlich tausende mal.
So, und nun mache ich mich auf den Heimweg, da muss ich auch wieder über eine Brücke, nähmlich die Zähringerbrücke, der bis jetzt grössten unserer Stadt. Ab 2012 / 13 kommt dann eine dazu die noch grösser ist, die Poyabrücke. ich lebe eben in einer Brückenstadt.

01.01.2010

Ich freue mich auf...

Nun ist es da das neue Jahr und ich frage mich was es mir bringen wird. Als eingefleischter Filmfan weiss ich eines schon ganz sicher.Der Film Sennentunschi wird 2010 endlich in die Kinos kommen, wenn auch erst gegen Ende Jahr. Vorab gibt es hier schon mal einen Trailer zu sehen. Fast wäre es wegen dem ganzen Skandal um diesen Film gar nicht mehr dazu gekommen. Und jetzt mache ich mich auf die Suche nach weiteren Überaschungen im neuen Jahr. Mal sehen was ich finde.